Beiträge im Archiv Mai 2012

30
Mai

Christine Schäfer und Julien Salemkour bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen

Schönberg als Seelenmusik

Vor elf Jahren hatte der Dirigent Michael Gielen mit dem SWR Sinfonieorchester die Sätze von Schuberts Schauspielmusik zu „Rosamunde“ alternierend mit Weberns sechs Orchesterstücken op. 6 aufgeführt und auf CD eingespielt. Bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen wurde nun eine ähnliche Versuchsanordnung probiert: neben zwei Rosamunde-Sätzen schob man noch die Orchesterbearbeitung von Schuberts dreisätzigem „Divertissement hongroise“ zwischen die Webern-Sätze. Verbindendes (und Trennendes) der beiden Wiener Großmeister sollte damit wohl aufgezeigt werden: Beim Hören überwog dann aber doch der Eindruck von Zusammenhanglosigkeit – gerade Weberns Miniaturen bekommt das Herauslösen aus dem dramaturgischen Kontext nicht.

Freilich muss man froh sein, wenn diese Marksteine der klassischen Moderne überhaupt einmal programmiert werden, das gilt auch für die ebenfalls 1909 entstandenen Orchesterstücke op. 16 von Arnold Schönberg: beide Werke zählen zu den ersten Vorstößen in die Welt der Atonalität. Umso schöner, wenn sie derart kompetent gespielt werden wie nun in Ludwigsburg. Das technische Potential des Festspielorchesters ist bekannt – wie gut es aber spielen kann, wenn es von einem erstklassigen Dirigenten geführt wird, das überraschte dann doch. Julien Salemkour ist (noch) Assistent von Daniel Barenboim an der Deutschen Staatsoper Berlin und längst ein auch technisch brillanter Orchesterleiter. Bergs Stücke zeichnete er detailreich wie klangsinnlich: als zunehmende expressive Verdichtung, die sich im Trauermarsch in einem heftigen Ausbruch entlud. Instrumentalen Gesten hauchte er dabei mittels eines atmenden Phrasierens quasi vokale Lebendigkeit ein. Das galt auch für Schönberg: die fünf Orchesterstücke dirigierte Salemkour als Seelenmusik von existentieller Dringlichkeit.

Die leeren Reihen im Forum-Theater freilich dürften genau diesen Programmpunkten geschuldet gewesen sein: noch immer hat die zweite Wiener Schule keinen festen Platz im Repertoire. Dabei kann man auch die Interpretationen einiger Lieder von Anton Webern durch die Sopranistin Christine Schäfer als Plädoyer für deren Qualität nehmen. Die versierte Liedsängerin bewältigte deren heikle Intervallik souverän, immer die Balance haltend zwischen textgenauer Deklamation und Kantabilität. Imponierend aber auch, mit welcher Sensibilität Salemkour hier das Orchester im Zaum hielt – einem Umstand, dem sich letztlich auch das Gelingen von Richard Strauss´„Vier letzten Liedern“ verdankte. Einige mochten der Sopranistin die Bewältigung dieses vokal-sinfonischen Schwergewichts nicht zugetraut haben: doch Schäfers Stimme hat an Fülle und Dynamik zugelegt – und gestalten kann sie ohnehin. Ein beseeltes, milde verklärtes Abschiednehmen waren diese späten Gesänge. Berührend. (Stuttgarter Zeitung)

26
Mai

Japanische Messer

Japan-Messer sind sehr teuer und sehr scharf. Vorausgesetzt, man schleift sie regelmäßig.

Vor kurzem las ich in einer Zeitschrift einen Artikel über berühmte Köche und ihre Messer. Viele von ihnen benutzen japanische Messer. Die seien besonders scharf, sagen sie, außerdem lägen sie gut in der Hand. Was Messer anbelangt, liegt Japan im Trend, das liegt wahrscheinlich an der Samurai-Tradition. Ich besitze ebenfalls ein japanisches Messer. Das ist nicht scharf – genauer gesagt, es ist nicht mehr scharf, was daran liegt, dass ich keine Zeit habe, es zu schärfen. Denn japanische Messer kann man nicht einfach so mit dem Wetzstahl schärfen, die dadurch entstehenden Temperaturen, heißt es, vertrüge der empfindliche Japanstahl nicht. Zum Schleifen japanischer Messer braucht man einen sogenannten Wasserstein. Der allein kostet soviel wie ein deutsches Messer. Im Internet gibt es Videos, auf denen man das korrekte Schleifen eines japanischen Messers lernen kann. Bevor man anfängt, muss der Wasserstein gewässert werden, sonst funktioniert es nicht. Ist der Stein richtig nass, muss man das Messer immer in einem bestimmten Winkel halten und mit einer federnden Bewegung über den Wasserstein hin- und herziehen. Wenn der Winkel nicht stimmt, wird das Messer nicht scharf. Als ich das letzte Mal mein japanisches Messer richtig scharf gemacht habe, habe ich inklusive Wässern dreißig Minuten dafür gebraucht. Leider blieb es nicht sehr lange scharf. Dann muss man es wieder schärfen. Wer ein japanisches Messer kauft, sollte deshalb gleich die entsprechenden Schleifzeiten mit einplanen. Bestimmt gibt es bald Volkshochschulkurse, wo man von einem japanischen Großmeister das korrekte Schleifen lernen kann, der Tag beginnt dann mit gemeinsamem Wässern in einer Quelle. Bequeme Kleidung und Wasserstein sind mitzubringen.

(Stuttgarter Zeitung, Wochenendbeilage)

26
Mai

Die Familie Flöz mit „Garage d´Or“ im Theaterhaus Stuttgart

Geplagte Männerseelen

Männer haben´s auch nicht leicht. Zuhause tanzen einem die halbwüchsigen Gören auf dem Kopf rum, dazu nervt die hochschwangere Ehefrau. Auch in der Stammkneipe ist man vor weiblichen Zumutungen sicher: da will man doch bloß mit seinen Kumpels einfach mal in Ruhe einen heben, aber zack, schon kommt die drahtige alte Wirtin und luchst einem die Spirituosenflasche wieder ab. Und nicht mal beim Psychodoktor findet man Hilfe: Der Typ ist genauso durchgeknallt wie man selbst. Kein Wunder, er ist ja schließlich auch bloß ein Mann. So bleibt nur der private Bastelkeller als letzter (irdischer) Rückzugsort, was auf die Dauer aber auch keine Lösung ist. Also ab in den Weltraum, am besten auf den Mond. Da gibt es keine Frauen. Bisher jedenfalls.

Familie Flöz heißt die freie Theatergruppe aus Berlin, die in ihrem Stück „Garage d´ Or“ den modernen Mann als beziehungsunfähigen, zum Eskapismus neigenden Trottel beschreibt, der die aus den Fugen geratene Welt vergeblich versucht, mittels Akkuschrauber und Fernbedienung zu bändigen. Segelschiffchen, Rakete und Fernrohr sind seine Fetische, mit deren Hilfe er sich in andere, bessere Welten träumt. Dahin, wo der Mann noch Mann sein kann.

Die fünf Schauspieler, vier Männer und eine Frau, agieren den ganzen Abend wortlos und mit karikierenden, karnevalähnlichen Masken auf dem Gesicht. Das schränkt nicht nur die theatralischen Mittel sehr ein. Es fördert auch eine Tendenz zur Vergröberung, zur klischeehaften Zuspitzung, und nicht zuletzt deshalb ähnelt das 90-minütige Stück einem boulevardesken, immer auf den nächsten Gag schielenden Slapsticktheater mit clownesken Einlagen. Ein Theaterstück im eigentlichen Sinne ist das nicht. Dass der Abend im ausverkauften Theaterhaus aber trotzdem ganz unterhaltsam ist, liegt an den eingefügten, sehr poetischen Videosequenzen und daran, dass einige Szenen ziemlich absurde, unerwartete Wendungen nehmen. Am Ende heben die Männer mit ihrer Selbstbaurakete tatsächlich ab. Und die Frauen gehen rocken. (StZ)

26
Mai

Die Bachakademie Stuttgart hat das Programm des Musikfests 2012 vorgestellt

Klingender Glaube

„Wie klingt, was wir glauben?“ – so umriss der Intendant der Bachakademie, Christian Lorenz, das Programm des diesjährigen Musikfests, das am 26. August mit einem konzertanten Gottesdienst in der Stiftskirche beginnen wird. Nun ist der (christliche) Glaube ein Thema, mit dem sich die Bachakademie schon immer beschäftigt hat – ist doch ein Großteil der von ihr aufgeführten Musik, nicht nur der Bachs, geistlicher Natur. Dennoch erscheint es plausibel, den Glauben gerade vor dem Hintergrund zunehmender Kirchenaustritte einmal eingehender zu beleuchten und zu hinterfragen. Dazu haben die Programmmacher um den Dramaturgen Michael Gassmann insgesamt über 60 Veranstaltungen geplant, von denen allein elf dem zentralen Gesetzeswerk des Christentums gewidmet sind: den zehn Geboten. Die musikalische Annäherung an die wohlbekannten Direktiven erscheint dabei zumindest auf dem Papier ausgesprochen vielseitig und originell – ja, mitunter sogar selbstironisch: dazu zählt vor allem das Konzert des Landespolizeiorchesters zum siebten Gebot „Du sollst nicht stehlen“. Einen weiteren thematischen Schwerpunkt bildet „Verfolgter Glaube“: Victor Ullmanns Oper „Der Kaiser von Atlantis“ wird in diesem Kontext aufgeführt, jenes Werk, das der Komponist im KZ Theresienstadt geschrieben hat.

Darum gruppieren sich wichtige spirituelle Einzelwerke wie Mendelsohns Oratorium „Paulus“ (mit Helmuth Rilling) oder Mahlers vierte Sinfonie (mit dem RS O Stuttgart). Bei der Auswahl der Spielstätten setzt die Bachakademie weiterhin auf Vielfalt: man wolle „hinein in die Stadt“, so Lorenz. So gibt es u.a. Konzerte im Kunstmuseum, im Renitenztheater und der Staatsgalerie, der „Stuttgarter Kapellenweg“ führt gar entlang des Neckars zu fünf wichtigen Kapellen, die von einem Kunsthistoriker vorgestellt und von einem Orgel/Vibraphon-Duo bespielt werden. Daneben gibt es, thematisch mehr oder weniger stark angebunden, diverse Orchester-, Kammermusik- und Solistenkonzerte, dazu kommen Lesungen und Gesprächskonzerte. Sogar Ute Lemper gibt sich die Ehre. Sie widmet sich im Theaterhaus allerdings einer Kehrseite des Glaubens: der Sünde. (StZ)

www.musikfest.de

17
Mai

High End in München 2012 Besuchsbericht

BASS ODER WAS?

Selbst wenn man nicht wissen sollte wo das MUC in München-Freimann genau zu finden ist: man braucht sich einfach an den Plakatwänden mit der Hifi-Werbung orientieren. Wenn dann noch vermehrt unauffällig gekleidete Männer mit bedruckten Plastiktüten auftauchen,  auf denen „Dynaudio“ oder „B&W“ steht, kann man sicher sein: es ist nicht mehr weit sein zur High End. So war es auch an dem regnerisch-kühlen Sonntag, an dem ich nach München kam. Es war mein dritter Besuch bei der Riesenmesse, die wieder einen Rekord verbuchen konnte, was die Zahl der Aussteller anbelangt. Von Accustic Arts bis Zen Sati war wirklich fast alles vertreten, was in der Szene Rang und Namen hat, mit den bekannten, dafür umso bedauerlicheren Ausnahmen: Accuphase etwa sucht man hier schon immer vergebens. Enttäuscht war ich auch, dass Magnepan diesmal nicht vertreten war, zu gerne hätte ich den neuen Flächenstrahler 3.7 gehört.

Da ich nur einen Tag Zeit hatte, war bei über 350 Ausstellern jedenfalls jeder Versuch, hier auch nur alle Aussteller mit Hörstudios abzuklappern, von vornherein obsolet. Ein paar Pflichtbesuche hatte ich auf meiner Liste. Der Rest sollte sich ergeben.

DYNAUDIO

In der Hoffnung, endlich einmal das legendäre Topmodell „Consequence Ultimate Edition“ hören zu können, machte ich mich also zuerst auf zu DYNAUDIO ins Atrium der Halle 3. Und gleich ein langes Gesicht, als ich erfahren musste, dass sie die Consequence gar nicht mitgebracht hatten. Stattdessen wurde die neue drahtlose XEO vorgestellt – eine schöne Sache für designorientierte Zeitgenossen, die sich ihre Lofts nicht mit Kabelsträngen verschandeln lassen wollen (einen Netzanschluss brauchen die Dinger freilich trotzdem noch…aber vielleicht gibt es ja bald eine Akkuversion). Und das klang auch wirklich nicht schlecht – bisschen dünn vielleicht. Aber für den echten High Ender eher uninteressant. Interessanter war dann die Vorführung in der Chord-Box mit der Confidence 4, die ja nun auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat und die mir in den bisherigen Vorführungen nie wirklich zusagen wollte. Diesmal aber wurde sie von zwei fetten Monoblöcken angesteuert, und plötzlich legte die Box jene Qualitäten an den Tag, die ich bisher vermisst hatte: Schöne Klangfarben vor allem, aber auch einen wirklich konturierten Bass. Ob die C4 tatsächlich auch so eine Mimose ist, was Verstärker anbelangt, wie meine Confidence 5? Die ich freilich gegen die C4 nicht tauschen würde. Wie aus gut informierten Kreisen bekannt wurde, bastelt DYNAUDIO derzeit an den Confidence-Nachfolgemodellen. Da kann man nur hoffen, dass die neuen nicht mehr das Klammeraffendesign der aktuellen Serie aufweisen.

Irgendwie süß: Dynaudio XEO, drahtlos

 

 

 

 

 

 

 

 

BACKES & MÜLLER

Und weil ich schon mal da war, schaute ich gegenüber mal bei BACKES & MÜLLER rein. Nein, das ist keine Firma für Bäckereibedarf, sondern der deutsche Aktivboxenpionier, aber das wissen Sie ja schon längst. Vielleicht weiß aber nicht jeder, dass B&M zusätzlich zu seinen riesigen Standboxen wie der BM 35 oder BM 50 seit einiger Zeit auch noch Subwoofer anbietet, die ebenfalls Übermannsgröße haben. Solche wurden dann im Verbund mit der BM 35 vorgeführt, dabei kam eine Perkussionsaufnahme zum Einsatz, auf der auch – wie der Vorführer betonte – eine Pauke mit einem Durchmesser von 1,5 m zu hören war. Was man aber hörte, klang eher wie das Umstürzen eines erlegten Tryannosaurus Rex in einer Dolbyversion von Jurassic Park. Oder ein veritables Erdbeben der Stärke 7,5. Die Besucher im gut gefüllten Studio jedenfalls schienen sehr beeindruckt, und das war dann auch eine Erfahrung, die ich im weiteren Verlauf des Tages immer wieder machen sollte: nichts kommt so gut (an) wie Bass. Je mehr Bass, desto besser, bis die Trommelfelle wackeln und die Magenwände vibrieren.
Abschließend noch zu B & M: Nicht, dass diese Boxen schlecht klingen, weder die präsentierte BM 35 noch die größere BM 50, die früher schon mal gehört habe, aber irgendwie werd ich mit den Kisten auch nicht wirklich warm. Wie die allermeisten dieser sogenannten Superlautsprecher finde ich auch hier den Klang etwas zu sehr auf Effekt und Wirkung getrimmt. Stimmen erscheinen wie aufgezoomt, ein spektakulärer Breitwandsound ohne wirkliche Feinauflösung. Wie bei überwürztem Essen, das auf den ersten Bissen toll schmeckt, entwickle ich da schnell einen gewissen Überdruss und war nach einer Viertelstunde Hören froh, wieder draußen zu sein. Aber wem´s gefällt…….

 

 

 

 

 

 

 

 

AUDIONEC

Ganz anders als bei AUDIONEC. Dessen Entwickler Jörg Klein hatte diesmal nicht seine ganz große „Answer“, sondern die etwas abgespeckte Version seines außergewöhnlichen Schallwandlers mit konventionellem Basstreiber anstelle des Dipolstrahlers mitgebracht. Die Mittel- und Hochtontreiber allerdings sind die selben wie bei jenem Modell, das einige Fachmagazine im letzten Jahr als die beste Vorführung der gesamten Messe ausgezeichnet haben, angesteuert wird die auch optisch ungewöhnliche Box von einem digitalen Musikserver mit integriertem DSP-System zur Raumanpassung. Ganz anders als bei B & M verführt dieser Lautsprecher sofort zum Hinhören. Stimmen werden in natürlichen Dimensionen und absolut sauber abgebildet, man nimmt auch sehr feine Strukturen wahr, auch die Raumabbildung erscheint stimmig. Einzig eine ganz leichte Überbetonung, vielleicht auch leichte Unpräzision im oberen Bassbereich trübte das insgesamt sehr schöne Klangbild – möglicherweise macht das ja den Unterschied zur deutlich teureren „großen“ Version.

Klingt harmonisch: AUDIONEC

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NOLA SPEAKERS

Den Vogel abgeschossen, was Aufwand und schiere Größe anbelangt, hatte in diesem Jahr wohl die Firma NOLA SPEAKERS. Vielleicht lag es an der schieren, einschüchternden Abmessungen des GRAND REFERENCE IV SYSTEMS, dass sich immer nur eine Handvoll Mutiger trauten, sich in die zwei Reihen vor den riesigen vier Türmen zu setzen. Dabei war die Performance durchaus eine Erfahrung wert. Ich habe jedenfalls noch keine elektroakustische Simulation erlebt, die die Dimensionen einer Kirchenorgel derart glaubhaft wiederzugeben vermochte wie diese Lautsprechermonster. Das war schon toll. Was die anderen Musikbeispiele angelangt: da gilt dasselbe wie für B & M . Falls sich unter den werten Lesern Ölscheichs oder russische Oligarchen befinden sollten: das wäre ein Spielzeug für Ihre Paläste, günstig dazu. Das Pärchen kostet, ohne Elektronik, 238000 Dollar. Für die Nordost Odin-Verkabelung kommen leicht noch mal 100 000 dazu. Dafür ist sie aus Silber.

Oligarchenspielzeug: Nola Grand Reference

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ISOPHON

Etwas billiger wird es da bei ISOPHON: deren Spitzenmodell Berlina RC 11 gibt es schon für 150 000 Euro, das ist dann schon etwas für den Musikliebhaber mit schmalerem Geldbeutel. Nein, im Ernst: ich frage mich wirklich, wie Stereoplay-Chefredakteur Holger Biermann dieses Monstrum als „besten Lautsprecher der Welt“ bezeichnen konnte. Dass das Ungetüm hässlich ist, spielt dabei eine untergeordnete Rolle – wenngleich es ja auch möglich sein sollte, Riesenlautsprecher zu bauen, die nicht das Wohnzimmer verschandeln. Nun mögen die akustischen Bedingungen auf der Messe vielleicht nicht optimal gewesen sein (aber welcher Hörraum ist schon perfekt?), dass aber die Tonalität dieser Box nicht stimmt, das hört man eigentlich sofort. Denn dieser Lautsprecher bringt vor allem eines: Bass. Stimmen klingen darüber, als hätte man beim Equalizer den Bassbereich gleich um mehrer Dezibel angehoben, was das Klangbild komplett aus dem Lot bringt. Holger Biermann beschwörte in seinem euphorischen Testbericht als Qualität dieser Box, sie eröffne die „Welt unter 20 Hertz„,die „Welt der subsonischen Details und der kleinen Aufnahme-Unfälle“, was ich nicht im Entferntesten nachvollziehen kann. Musikalisch spielt sich in diesem Bereich kaum etwas Relevantes ab, und es gibt nicht ohne Grund bei manchen Verstärkern einen Subsonic-Filter, um genau diese störenden Aufnahmefehler auszublenden. Des weiteren beschrieb Biermann eine „Klarheit über das gesamte Spektrum“, wie er sie noch nie gehört habe. Na ja. Ich habe da schon weitaus Besseres gehört.

Isophon Berlina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BRODMANN ACOUSTICS

Zum Beispiel die Lautsprecher der Wiener Firma BRODMANN, für mich die Entdeckung dieser Messe. Es war schon später Nachmittag und ich war einigermaßen erschöpft, als ich eher aus Zufall in den Hörraum geriet, aus dem doch tatsächlich klassische Musik zu hören war. Die Musik war eher leise, man befand sich gerade in einem Gespräch, aber ich nahm sofort eine Qualität wahr, die ich bis dahin nur in Ansätzen erleben durfte: Authentizität. Da klang eine Geige nach Geige und nicht, wie sonst, nach Lautsprecher. Eben nach Original und nicht nach Reproduktion, was ja doch das eigentliche Ziel von High End sein sollte. Ich hörte einige Stücke, Orchestermusik, auch eine Bluesband, doch der Eindruck blieb derselbe: eine absolut realistische Klanglichkeit ohne jede Verfärbung, stimmige Größenverhältnisse, dazu Dynamik und Impulsschnelligkeit. Fantastisch.

Schaut man sich die Boxen genauer an, fällt einiges auf. Nicht nur, dass die Mitteltöner auf der Seite angebracht sind – es gibt keinen, zumindest keinen sichtbaren, Basstöner. Tatsächlich ist das Prinzip dieser Lautsprecher einigermaßen ungewöhnlich. Entwickelt wurde es von dem Akustiker Hans Deutsch für die Firma Bösendorfer, jenem legendären Klavierhersteller, dessen Lautsprechersparte 2008 von Brodmann übernommen wurde. Statt auf konventionelle Basschassis und eine Dämmung der Box setzt Deutsch auf sogenannte Hornresonatoren und Acoustic Boards – das heißt,  die Luft zwischen dem steifen Gehäuse und den Soundboards wird zum phasenkorrekten Schwingen angeregt. Wer sich genauer dafür interessiert, findet die technischen Details auf der Brodmann-Website.

Ich gebe aber gerne zu, dass mich diese schlanken, eleganten Lautsprecher nicht nur akustisch fasziniert haben. Auch optisch sind sie eine Wucht: Es sind Möbelstücke mit einer derartig überragenden Verarbeitung, wie ich sie bei Lautsprecherboxen nie zuvor gesehen habe. Die Klavierlackoberflächen der sensationell schönen Furniere (hier war das Modell Vienna Classic VC7 ausgestellt) bilden einen wohltuenden Kontrast zum Gros der konfektionierten MDF-Kisten, die man sonst zu sehen bekommt.

Siehe auch meinen neuen Bericht!

Brodmann VC7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EN PASSANT

In einige Hörstudios habe ich noch mehr oder weniger kurz reingehört. Beeindruckt hat mich dabei die Vorführung des dänischen Herstellers Vitus Audio, die ihre Monoendstufen SS-101 der Signature Reihe an einer Focal Maestro Utopia präsentierte. Sehr erfreulich die Dezenz dieser Kette, die ungemein präzise und sauber spielte, tonal etwas kühl, aber nicht harsch, knochentrockener Bass. Alle Achtung.

Im Gegensatz zu der amerikanischen Firma LAWRENCE, deren Boxen im Violinen- bzw. Cellodesign mir, Bassüberhöhung inklusive, einfach zu sehr nach Lautsprecher klangen. Über das Design kann man auch sehr unterschiedlicher Meinung sein. Warum in aller Welt soll ein Lautsprecher wie ein Streichinstrument aussehen? Das Motto „Beauty is only the beginning“ lässt sich da auch als unfreiwillige Ironie lesen. Freilich: ein ganzes Orchester aus lauter Lautsprechern! Das wäre doch ein Traum für manchen klammen Stadtkämmerer.

Interessant der Besuch bei FÖRSTER AUDIOTECHNIK. Die Vorführanlage des bayerischen Herstellers bestach durch eine selten zu hörende, sehr anspringende Natürlichkeit und trocken-luftigen Bass. Die Höhen recht weich, insgesamt eher grundtönig abgestimmt, wobei mir die letzte tonale Stimmigkeit im Mitteltonbereich noch fehlte. Sollte man weiter im Auge behalten.

Lustig der Besuch bei KHARMA, einem Hersteller, der seine Zielgruppe der Jaguarfahrer und Golfspieler fest im Visier hat: das Studio sah aus wie eine Luxury Business Lounge, mit Plüschsesseln, Leder und Fotos von hübschen Hostessen. Die Lautsprecher klangen auch nicht schlecht. Bisschen zischige S-Laute, etwas Loudness. Aber sonst…

Eine ähnliche Zielgruppe dürfte auch die amerikanische Firma ABSOLARE anpeilen: Verstärker mit Lederverkleidung!! Darauf muss man erst mal kommen.

Versäumt habe ich leider die Vorführung der Signature Lautsprecher von T & A, die mich interessiert hätte, aber nach meinem ausgiebigen Besuch bei BRODMANN blieb einfach keine Zeit mehr.

Meine letzte Vorführung, und die darf nicht unerwähnt bleiben, war die der KEF Blade. Ich gebe ja zu, dass ich ein Faible für Traditionshersteller wie KEF habe, und mit der Blade habe die einen echten Knaller gelandet – selbst wenn ich die ebenfalls ziemlich basslastige Boxenskulptur wohl nicht gegen meine Dynaudios tauschen würde. Wer die Abbildungsgenauigkeit und Dynamik dieser Box aber gehört hat, versteht, warum manche das Koaxprinzip so nachhaltig verfechten. Für Pop und Rock ganz sicher ein Hammer.

Edel, edel. KHARMA

KEF BLADE

Lautsprechendes Streichorchester: LAWRENCE

14
Mai

Igor Levit in Ludwigsburg

„Es kann nur besser werden“ schrieb ich gestern noch über das Eröffnungskonzert der Ludwigsburger Schlossfestspiele, und nach dem Konzert am Sonntagabend mit Igor Levit könnte man anfügen:
Jetzt kann es eigentlich nur noch schlechter werden. Kurz: etwas Ähnliches wie Levits Interpretation von Rzewskis 36 Variationen über  „The People United Will Never Be Defeated“ habe ich noch nicht gehört.
Pianistisch spielt Levit auf einem kaum fassbaren Niveau, und auch die Wucht von Rzewskis Werk, das so gut wie alle Ausdrucksbereiche der Musik einschließt, nimmt einem den Atem. Vielleicht kann man das Erlebnis mit einem der inspiriertesten Solorecitals von Keith Jarrett vergleichen, was die Intensität anbelangt. Aber eigentlich ist es unvergleichlich. Mein Gott, was ist dieser Levit für ein Musiker….

 

.

14
Mai

Das Eröffnungskonzert der Ludwigsburger Schlossfestspiele

Eigentlich sollte ja Stéphane Hessel persönlich die Rede zur Eröffnung der diesjährigen Ludwigsburger Schlossfestspiele halten, aber ein gerade überstandener Herzinfarkt machte ihm die Reise unmöglich. Was sollte Thomas Wördehoff, der Intendant der Schlossfestspiele, also tun? Es war Hessel selbst, der ihm den Vorschlag machte, nach Paris zu fliegen, damit er dort wenigstens ein Grußwort zum 80-jährigen Bestehen der Schlossfestspiele aufzeichnen könne. Er, Hessel, komme dann eben im nächsten Jahr. Eine bemerkenswerte Aussage für einen 94-Jährigen, die auch Wördehoff, wie er in seiner kurzen Ansprache betonte, tief beeindruckte. Beeindruckend auch die Ausführungen Hessels, die zu Beginn des Eröffnungsabends auf eine Leinwand des Theaters im Forum projiziert wurden. „Wir müssen uns empören – aber nicht nur!“ – so nahm Hessel das Motto seines berühmten Essays auf und wendete es, ausgehend von der aktuellen europäischen Situation in eine Vision um, die um die Begriffe Hoffnung, Entwicklung und Fantasie kreiste und auch die Programmatik des Eröffnungskonzerts geschickt mit aufnahm.
Soweit das Positive dieses Abends. Nun zählen ja die vom Festspielorchester gestalteten Eröffnungskonzerte traditionell nicht immer zu den künstlerischen Höhepunkten des Festivals. Und dass Orchesterkonzerte in Wördehoffs Festspielkonzept kaum noch eine Rolle spielen, macht die Suche nach einer sinnvollen Programmatik für eine solche Veranstaltung – die ja auch Mottocharakter besitzt – nicht einfacher. Das Überschreiten von Genregrenzen gehört dabei zu Wördehoffs bevorzugten und erfolgreichen Methoden, wenn es darum geht, künstlerische Funken zu schlagen. Jazz spielt(e) dabei eine wichtige Rolle, und so könnte es zu der Idee gekommen sein, die Gil Evans-Bearbeitung des Adagios aus dem „Concierto de Aranjuez“ von Joaquin Rodrigo mit Mitgliedern des Festspielorchesters und einem Jazztrio aufzuführen. Zumal die Platte „Sketches of Spain“ nicht nur eine legendäre, millionenfach verbreitete Aufnahme ist, das Resultat einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Trompetengenius Miles Davis und dem Arrangeur Gil Evans. Sie ist auch ein frühes und überaus gelungenes Beispiel für stilistischen Crossover, ja, Weltmusik. Wer möchte das nicht gerne einmal live hören?

Aber Miles Davis ist tot, und gerade weil diese Platte eine Jazz-Ikone ist, man jeden Ton davon kennt, muss sich eine Aufführung am Original messen lassen. Und davon war man in Ludwigsburg weit entfernt. Nicht nur, dass Ron Miles zwar ein guter Trompeter, aber eben kein Miles Davis ist. Vor allem der Versuch, die Festspielbläser zu einer Gil-Evans-Revivalbigband zusammenzuschließen, mutet fast naiv an. Im Gegensatz zur gebändigten Energie des Originals plätscherte die Musik klanglich amorph und bar jeder rhythmischen Innenspannung dahin, und dass Dieter Ilg (Bass), Patrice Héral (Drums) und Ron Miles dazwischen gelegentliche Trioausflüge unternahmen, machte das Trauerspiel nicht besser.

Da half auch das Taktschlagen des Dirigenten Christian Muthspiel nicht viel, der ja im übrigen auch ein Grenzgänger zwischen Jazz, E- und Weltmusik ist und anschließend die anspruchsvolle Aufgabe hatte, Hector Berlioz´ Symphonie fantastique aufzuführen. Vielleicht war dieses hochvirtuose Stück als musikalische Entsprechung zu Hessels Aufbruchsemphase gedacht – und tatsächlich ist die fünfsätzige „Episode aus dem Leben eines Künstlers“ ein revolutionäres Werk, das drei Jahre nach Beethovens Tod der Sinfonie neue Wege eröffnete und der romantischen Programmmusik den Weg ebnete. Es sind die Seelenwirrungen eines Künstlers, die im Mittelpunkt des Werkes stehen. Für deren Darstellung hat Berlioz auch instrumentatorisch die Grenzen des damals Üblichen ausgedehnt: Vier Harfen (in Ludwigsburg waren es nur zwei), vier Pauken und zwei Glocken fordert er neben einer großen Bläserbesetzung. Doch vor allem ging es ihm um das Entfesseln jener Leidenschaften und Sehnsüchte, die der Künstler im Ringen um seine Geliebte durchlebt.

In Ludwigsburg aber hörte man wenig von diesem Fieber, stattdessen einen zwar sauber durchgespielten, aber lauwarmen Berlioz. Die Ballszene, wo sich der Held in einen Rausch tanzt, klang hier wie ein braver Walzer, die katastrophischen Ausbrüche beim Gang zum Richtplatz oder beim Hexensabbat blieben nur angedeutet. Gleiches gilt für die Klangfarben-Raffinesse der Landszene mit ihrem bukolischen Zauber. Das war ebensowenig überzeugend wie das Stück, das den Auftakt des Abends markierte: die Orchesterbearbeitungen zweier Gymnopédien von Erik Satie. Dass es der große Debussy war, der die ätherisch-keuschen Klavierstücke in ein derart süßlich aufgeplustertes Klanggewand gekleidet hat, macht die Arrangements nicht besser: Sowas hört man sonst allenfalls im Klassikradio. In Wördehoffs Sinn kann das nicht sein. Es kann nur besser werden bei den Schlossfestspielen. (Stuttgarter Zeitung)

13
Mai

Das Orchestre National du Capitole de Toulouse mit David Fray

Mit derartigem Pomp ist lange keiner durch „Das große Tor von Kiew“ marschiert: Als würde da der Zar höchstselbst an der Spitze seiner siegreichen Garden einziehen, ließ Tugan Sokhiev, Chefdirigent des Orchestra Nationale du Capitole de Toulouse, seine Blechbläser mit geradezu majestätischer Klangentfaltung auftrumpfen, rückenschauererregend spätestens im Verbund mit den finalen Trommelschlägen. Wirkungsvoller geht es kaum, und der Jubel war anschließend entsprechend groß im Beethovensaal. Aber es ist nicht nur die effektvolle Opulenz der Ravelschen Orchesterfassung, wegen der Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ zu den Dauerbrennern des Repertoires gehört: die Betitelung der einzelnen Sätze macht das Hören auch für Klassikneulinge leichter, und viele haben vermutlich ähnliche Bilder im Kopf, wenn sie dem Treiben auf dem „Marktplatz von Limoges“ oder dem Rumpeln des Ochsenkarren in „Bydlo“ lauschen.

So beliebt das Werk aber ist, auf Konzertprogrammen ist es gar nicht häufig zu finden: erfordert es doch nicht nur eine große Besetzung, sondern ist auch, speziell für die Bläser, verflixt schwer zu spielen. Etwa die quicken Skalen im„Ballett der Küchlein in ihren Eierschalen“, – was dann aber auch die einzigen Stellen waren, bei denen die Musiker aus Toulouse technische Grenzen ahnen ließen. Ansonsten bot das südfranzösische Orchester eine formidable Vorstellung. Nicht, dass man beim Gang durch das altrussische Panoptikum unbedingt neue Aspekte erfahren hätte – wie aber Sokhiev (der seit diesem Jahr auch Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin ist) die Charaktere und Szenen hier zugespitzt und klanglich auf den Punkt gebracht wurden, das hatte großes Format. Da roch man förmlich den Moder in den verwunschenden Gängen beim „Alten Schloss“, gruselte in „Die Katakomben“ und erschrak angesichts des vorbeihumpelndem „Gnom“.

Typisch für französische Orchester, tendiert auch das aus Toulouse eher in die helle, transparente Richtung – durchaus passend für die Farbenpalette, die in Berlioz´Ouverture „Le carnaval romain“ gefragt ist: Auch dies ein effektvolles, virtuoses Stück. Die Toulouser bewältigten es mit Bravour.

Gespannt war man auf den Solisten des Abends. David Fray gilt als etwas exzentrischer, aber sensibler und ernsthafter Pianist, der nach eigenen Sichtweisen auch in bekannten Werken sucht. An diesem Abend war das Beethovens drittes Klavierkonzert, bei dem man aber nur selten den Eindruck eines wirklichen Miteinanders von Orchester und Solist hatte. Die gelegentlichen Asynchronitäten können dabei als Symptom gelten: Vor allem damit beschäftigt, nicht aus dem Tritt zu geraten, schien der merklich gestresste Fray erst in den Kadenzen aufzuatmen. Hier machte mit Temperament und Feinsinn deutlich, warum er zu den bemerkenswertesten jungen Pianisten zählt. Erst recht gilt das für die Zugabe: die wunderbar kontemplativ gespielte Busoni-Bearbeitung von Bachs „Nun komm, der Heiden Heiland.“ (Stuttgarter Zeitung)

 

 

 

 

 

10
Mai

Ori Kam spielt die 12 Fantasien von Telemann

Zwischen Divertissement und Kunstfertigkeit

Würde man die bachschen Partiten und Sonaten für Solovioline nicht so gut kennen, man könnte da beim Hören ins Grübeln kommen: dieses kunstvoll gesetzte Grave e-Moll mit seinen kontemplativen Linien, ist es nicht vielleicht doch ein Werk des Thomaskantors? Nein, Georg Philipp Telemann hat das Stück als ersten Satz seiner sechsten von insgesamt zwölf Fantasien für Violine solo komponiert. 1735 hat Telemann, selber ein hervorragender Geiger, diesen Zyklus veröffentlicht – etwa 15 Jahre nach Bachs epochalem Solowerk. Immer wieder findet man in den drei- oder viersätzigen Fantasien Sätze, in denen man bachsche Vorbilder herauszuhören meint, insgesamt aber sind diese Fantasien leichtgewichtiger, gefälliger angelegt – was nicht gegen ihre Qualität spricht. Dass man diese Platte mit so großem Vergnügen hört, liegt aber auch an dem Bratscher Ori Kam, der den Zyklus nun für sein Instrument transponiert und komplett eingespielt hat: mit golden lasiertem Klang, bestechender Intonation und viel Gespür für die  ambivalente, zwischen Divertissement und Kunstanspruch changierende Haltung dieser Musik.

Telemann. 12 Fantasies for solo viola.

Berlin Classics. Vertrieb Edel.

3
Mai

High End in München

Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit: Die High End in M öffnet ihre Pforten und ich werde nach einigen Jahren Abstinenz mal wieder hinfahren. Sind doch etliche Hersteller da, die mich interessieren. Einen Messebericht gibt es dann auch bald in diesem Blog zu lesen.
http://www.highendsociety.de

 

Nächste Seite »