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Jul

Was ist Audiophilie?

Über die Freude am Hören

Die folgenden Seiten sind meinem Hobby Audiophilie gewidmet, also der Leidenschaft für technische reproduzierte Musik auf hohem Niveau. Ich beschreibe hier meine persönlichen Erfahrungen, die ich im Verlauf von vielen Jahren gemacht habe wie die Vorlieben, die sich dabei herauskristallisiert haben. Mein Zugang zu dem Metier ist dabei das eines Musikers und passionierten Musikhörers, d.h. technische Grundlagen interessieren mich in diesem Zusammenhang nur begrenzt. Was für mich allein zählt, ist das klangliche Ergebnis, das ich am Original messe: da ich in der Regel etwa zweimal die Woche Konzerte besuche, sind meine Ohren auf natürlichen Klang geeicht. Aus diesem Grund fallen für mich mindestens 90% aller Lautsprecher von vornherein unter den Tisch – Tonalität lässt sich durch nichts kompensieren.

 

Wie alles anfing

Ein PE-Plattenwechsler: so ähnlich sah er damals aus

Musik und deren Wiedergabe fasziniert mich seit meiner Kindheit , und immer, wenn ich es mir leisten konnte, habe ich meine Anlage weiter verbessert. Ich erinnnere mich noch genau daran, wie sehnlich ich mir als Zehnjähriger einen Plattenspieler der Firma PE zum Geburtstag wünschte – und wie großartig es war, als ich ihn dann auch bekam. Vorausgegangen waren eingehende Prospektstudien, nach denen ich mich dann  für ein Wunschmodell entschieden hatte. Der PE war ein Kompaktspieler inklusive Verstärker, in dem abnehmbaren Deckel war der (Mono!) Lautsprecher eingebaut, das Finish war Holzimitat. Immerhin hatte er ein Stereo-Tonabnehmersystem!

Drei Jahre später stand die Konfirmation an, und das Verlockendste  für die Konfirmanden war der als Geschenk von Verwandten zu erwartende Geldsegen, der alles übertraf, womit man als Jugendlicher sonst so rechnen konnte. 1500 Mark – das war die für damalige Verhältnisse ungeheure Summe, die ich als Wiedergutmachung für monatelanges Ertragen eines handgreiflichen Pfarrers und ödes Liedersingen endlich  in richtiges Hifi  investieren konnte. Nun gab es zu dieser Zeit, Anfang der 70er Jahre, noch keine Hifi-Studios wie heute. Man kaufte im örtlichen Elektrofachhandel  – und musste nehmen, was dort zu kriegen war. In meinem Fall war das ein Receiver samt Kassettendeck von ITT-Schaub Lorenz und Boxen der schon damals recht renommierten Firma BRAUN – es waren flache Zweiwegeboxen mit sehr ordentlichem Klang, die ich an die Wand meines Jugendzimmers hängte. Als Plattenspieler musste weiterhin der PE herhalten, immerhin kam nun das Stereosystem zu Ehren. Ich hörte damit die Popheroen der 70er:  Beatles, Deep Purple, später Genesis und Yes. Irgendwann kamen die ersten Klassikplatten: Chopin-Préludes, die Rachmaninov-Klavierkonzerte, Beethovensinfonien mit Karajan, Tschaikowski-Sinfonien.

Auch das Geld, das ich nach dem Abi mit Jobben verdiente, floss wieder in Hifi, dessen technische Entwicklung damals Riesensprünge machte. Vor allem japanische Hersteller mischten den Markt mit hervorragenden Produkten auf, und so wich der Schaub-Lorenz einem Vollverstärker von ONKYO, der PE machte einem DUAL-Direkttriebler mit AKG-System Platz. Dazu kam ein Paar OHM L:  eine Lautsprecherlegende bis heute, die schon richtig hochwertige Chassis besaß und sehr neutral klang. Da ich mir eine Komponente nach der anderen kaufte, konnte ich jeden Klangfortschritt richtig auskosten.

Und so der Schaub-Lorenz: mit Schiebereglern.

Nicht verschweigen werden soll, dass es in meiner Hifi-Evolution auch Rückschritte gab. Dazu zählt der Erwerb eines Pärchens HECO-Standlautsprecher, die ich mir im Rahmen einer Rabattaktion der Stuttgarter Elektrokette  Lerche gekauft hatte: nach nur kurzem Hören im (lauten) Laden, hauptsächlich aufgrund von Testberichten von Stereoplay & Co.,  die die schrecklichen Klötze  in eine „Spitzenklasse“-Rubrik eingeordnet hatten.  Ein Fehler, aus dem ich fürs Leben  gelernt habe: Traue niemals Testberichten!! Der Direktvergleich mit meinen OHM L verlief denn auch ernüchternd für die HECO, aber da ich die OHM schon vorab jemandem versprochen hatte, konnte ich nicht mehr zurück. Der künstliche Klang wurde noch verschärft durch einen der ersten damals erhältlichen CD-Spieler, ein billig gemachter SONYfür etwa 300 Mark. Dazu muss ich sagen, dass ich von Anfang an ein Fan der digitalen Musikaufzeichnung war (und es bis heute bin). Ich habe mich immer geärgert, wenn auf meinen geliebten Schallplatten wieder ein neuer Kratzer auftauchte, und das Reinigen der empfindlichen Rillen mittels Bürsten und diverser Tinkturen erschien mir damals schon antiquiert. Ich gebe aber gerne zu, dass die ersten CD-Spieler, trotz der Absenz von Störgeräuschen, künstlich und kalt klangen. Das hat sich zum Glück mittlerweile geändert.

 

Eine Legende: die OHM L

 

Der Anfang vom High End

Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die HECO weichen mussten, was aber aufgrund mangelnder pekuniärer Verhältnisse (Studium, Umzüge, viel Üben, aber wenig Honorar …) viel länger dauerte, als gewünscht.
Mitte der 90er Jahre war es dann soweit, dass ich mir ein Paar Dynaudio Contour 3.3 kaufen konnte, als Vorführmodelle eines Kasseler Händlers für 6500 Mark. Die hatte ich mir denn auch vor dem Kauf ausführlich angehört, und als dann noch ein Accuphase Vollverstärker E-210 und ein SONY CDP 50 ES dazu kam, war das High End-Glück erstmal perfekt. Viel besser, so meinte ich damals, kann es nicht mehr klingen.  Damit waren dann auch meine beiden Lieblingsmarken ACCUPHASE und DYNAUDIO etabliert, denen ich lange die Treue gehalten habe.  Beide eint guter Klang, handwerkliche Perfektion und ein sehr ansprechendes Äußeres: ich gebe gerne zu, dass ich größte Probleme damit hätte, etwa Lautsprecher von WILSON oder Endstufen von KRELL im Wohnzimmer stehen zu haben.  Ganz zu schweigen von ADAM AUDIO! Ich bin nicht nur ein Ohren-, sondern auch ein Augenmensch.

Accuphase

Meine letzte Accuphase-Anlage

Meine letzte Accuphase-Anlage

Lange Jahre war meine Elektronik eine reine Accuphase-Monokultur. Accuphase war immer ein Hifi-Traum meiner Jugend, sodass ich glücklich war, als ich mir diese Geräte dann irgendwann wirklich leisten konnte ( auch optisch sind die Geräte einfach wunderschön).
Beginnend mit dem E-210 habe ich mich dann über einen E-406 zu diversen Vor-Endstufenkombinationen hochgearbeitet: am Anfang stand eine Kombi aus einer P-450 mit einer C-2400, später folgten die Vorstufen C-2800 und schließlich die sündteure C-3800 (die habe ich direkt aus Japan importiert). Die P-450 wurde erst durch eine P-650 ersetzt, der folgte eine P-1000 und schließlich die mächtigen M-2000 Monoblöcke. Das klang im Verbund mit den Brodmann VC7 auch wirklich gut, allerdings habe ich irgendwie auch gespürt, dass das nicht das Ende der Fahnenstange sein konnte – ein bisschen verhangen war das Klangbild auch mit den Spitzenprodukten des Accuphase-Portfolios noch immer, es fehlte der letzte Rest an Auflösung (auch die schweineteuren Class-A Monos A-200, die ich einige Zeit testete, brachten da nicht mehr). Allerdings wusste ich nicht, wie ich hier wirklich weiterkommen könnte, denn auch was ich von anderen Fabrikaten bei diversen Messen und Händlervorführungen hörte, erschien mir nicht besser. Also blieb ich erst mal bei meiner (bis dahin) heiß geliebten Champagnermarke.

Neue Dimensionen

Auf der High End in München 2013 war es dann soweit: die Vorführung der deutschen Firma TIDAL hatte mich so stark beeindruckt, dass ich mich mit deren Verstärkern näher beschäftigte. Tatsächlich ließ der Hörvergleich des Vorverstärkers TIDAL Preos D meine Accuphase C-3800 derart alt aussehen, dass diese kurze Zeit später einen neuen Besitzer hatte – und ich den Preos D, der außer einer Supervorstufe auch einen Weltklasse-DAC und eine ebenso gute Phonovorstufe an Bord hat – und das für deutlich weniger Geld.
Dieses Upgrade brachte das entscheidende Mehr an Auflösung und Neutralität! Auch die Endstufe TIDAL Impulse schlug die M-2000 deutlich. Doch entschied ich mich dann nach längeren Hörvergleichen für die fantastischen Röhrenmonos von New Audio Frontiers, einer kleinen italienischen Verstärkermanufaktur, die das letzte aus dieser Technik herauskitzelt.
Im Verbund mit einer erstklassigen Verkabelung und Stromversorgung habe ich nun einen Klang, der in puncto Dynamik, Auflösung und Klangfarbenreichtum besser ist als ich es mir jemals hätte träumen lassen.

Allerdings ist auch dies nicht das Ende des Weges. Denn wenn ich eines gelernt habe ist es, das es immer noch besser geht. Manchmal reicht ein neues Netzkabel aus, um wieder einen Schleier aus dem Klangbild zu entfernen, von dem man bis dahin noch gar nicht wusste, dass er existiert. Das Ziel der ultimativen Musikwiedergabe wird man wohl nie erreichen. Aber der Weg dahin bleibt spannend.

Ich wünsche mir diesen Blog ausdrücklich als Forum, in dem Gleichgesinnte ihre Erfahrungen austauschen können. Auch ich habe nur einen minimalen Bruchteil dessen gehört, was auf dem Markt ist und bin dankbar für Tipps und Hinweise.

Zäsur

Brodmann, New Audio Frontiers, Tidal, Jorma Design – diese vier von mir hoch geschätzten Firmen und die Tatsache, dass es für deren Produkte in Deutschland entweder keine oder fast keine Händler gibt, veranlassten mich Ende 2013, mein eigenes Wohnraumstudio mit High End Produkten zu eröffnen. Seitdem gibt es also, mit wachsendem Portfolio, concert audio. Da nun eine Vermischung von privaten mit geschäftlichen Interessen nicht auszuschließen ist, habe ich mich daher entschlossen, diesen privaten Audiophilie-Blog ab 2014 auf allgemeine Themen zu beschränken, d.h. es gibt von mir keine weiteren Beiträge über Produkte mehr  – diese stehen ab jetzt auf meinem Blog auf concert audio.
Kommentare von Lesern können natürlich weiterhin gepostet werden.

4 Kommentare vorhanden

  • Jürgen Frowitter
    30. August 2013 13:47

    Ja, dieser Werdegang des audiophilen Hobbyisten ist mir durchaus vertraut, verlief es bei mir doch ganz ähnlich. Und es ist auch immer wieder erstaunlich, welche und wieviele Parallelen es oft gibt.
    Auch bei mir begann die Zuneigung zur Musik und deren Reproduktion schon im Kindesalter. Ich weiß es noch wie heute, dass meine Eltern in den 1960er Jahren eine schöne, mit dunklem Hochglanzfurnier verarbeitete Musiktruhe – ja so etwas gab es damals – hatten. Diese war von Grundig und beinhaltete einen Plattenspieler, ein Radio, einen integrierten Verstärker und einen – oder zwei in besagte Truhe eingebaute Lautsprecher. Ob es sich dabei noch um monophone Geräte handelte oder schon stereotaugliche, weiß ich heute leider nicht mehr, damals war ich noch zu klein.
    Aber ich hatte als Kind schon großen Spaß daran, Schallplatten aufzulegen und Musik zu hören. Und ein Phänomen war es, dass ich immer genau die richtige Schallplatte finden und auflegen konnte, die meine Eltern hören wollten, obwohl ich erst vier oder fünf Jahre alt war und weder lesen noch schreiben konnte.
    Wie ich das als Kleinkind gemacht habe, weiß ich heute selbst nicht. Irgendwie konnte ich mir wohl die Plattenlabels fotografisch einprägen.
    Damit war aber schon mein HiFi-Enthusiasmus geprägt und so auch der audiophile Werdegang unaufhaltsam.
    Ein paar Jahre später bekam ich dann meinen ersten eigenen Plattenspieler, einen Dual CS 1214 mit Stereo-Keramikabtaster und der legendären Saphirnadel Dual DN 8! Das ist die mit der kleinen Seitenfahne in rotem Aluminium, die man umklappen konnte, weil die Saphire ja relativ schnell abgenutzt waren. An Diamanten dachte man damals noch kaum, geschweige denn an MM- oder MC-Abtaster.
    Der Dual durfte dann seine Signale an einen Stereo-Receiver von Nordmende weiterleiten, und die kleinen Kompaktlautsprecher – ebenfalls von Nordmende – hingen auch in meinem Jugendzimmer an der Wand.
    Tja, bis bei mir aber die ersten Klassik- oder Jazzplatten Einzug fanden, dauerte es denn doch länger. Damals war mein Musikgeschmack in der Rock- und Popmusik zuhause und ich hörte Platten von Status Quo, Nazareth, Rolling Stones und dergleichen, und auch die gängige Popmusik von Sweet, Slade, Mud, Rubettes und Suzi Quattro!
    Was für eine Zeit, diese Platten besitze ich aber heute noch, ich habe mich nie davon getrennt, die CD war immer eine Ergänzung, hat aber meine Liebe zur Schallplatte nicht völlig ersetzt.
    Nachdem ich nun musikalisch „geoutet“ bin kann ich jetzt alles erzählen, schlimmer wird es nicht mehr.
    Nein, das ist doch alles ganz normal. Heute höre ich mit Vorliebe Jazz, oft auch Jazzklänge, weil mich Klänge und Töne faszinieren, nicht unbedingt nur die Musik. Bei akustisch hervorragenden Aufnahmen kann ich mich auch für Klänge begeistern, aber auch bei richtiger Musik ist der Klang entscheidend. Ist eine Aufnahme untauglich, macht mir auch die schönste Musik keinen Spaß!
    Aber nun zurück zum Jugendzimmer. Nachdem die Schulzeit dem Ende zuging und ich mich mit der Arbeitswelt vertraut machte, hatten zwei Dinge Priorität: auch ich bin übrigens so ein Augen- und Ohrenmensch, und meine Interessen lagen daher neben HiFi auch auf Einrichtung und Design. Auch dieses hatte ich bereits in meinem Jugendzimmer in der elterlichen Wohnung angefangen umzusetzen.
    Also war jetzt Design und/oder HiFi das, was mich auch beruflich interessierte. Um es kurz zu machen, ich habe im Laufe der Jahre beide Bereiche erlernt und in beiden gearbeitet.
    In der HiFi-Zeit hatte das natürlich den angenehmen Nebeneffekt, dass ich viele, sehr viele Geräte in meiner Anlage hatte und immer wieder neue Erfahrungen machte. Meistens ging es einen kleinen oder auch größeren Schritt nach vorne, aber auch bei mir gab es Schlüsselerlebnisse, die ich nie vergessen werde.
    Es war in den 1980er Jahren, da bekam ich nach mehreren Veränderungen mal eine Vor- Endverstärker Kombi von Technics. Diese Geräte sahen chic aus, ich wollte sie unbedingt ausprobieren, die genaue Typenbezeichnung weiß ich leider nicht mehr. Aber klanglich war das ein Desaster, es war einer der wenigen Rückschritte, auf die man eigentlich verzichten könnte.
    Aber auch ein echtes Highlight gab es damals, es war dann Mitte oder Ende der Achtziger, als ich die Vor- Endverstärker von Hitachi bekam, HCA und HMA 7500! Die Endstufe mit Power-MOS FET Transistoren bestückt, klang fantastisch! Einer der größten Fortschritte damals in meiner Anlage.
    Diese behielt ich ob der hervorragenden Performance auch deutlich länger als andere Gerätschaften, und als ich dann noch ein Lautsprecher-Upgrade machte, war die HiFi-Welt für mich erst einmal in Ordnung. Dieses Upgrade war übrigens meine erste Dynaudio, eine MSP 300!
    Später, als dann die persönliche pekuniäre Situation es erlaubte, gab es auch mal einen Accuphase Verstärker oder auch einen Mark Levinson, es gab noch eine Dynaudio MSP 400, und auch diverse andere LS-Experimente.
    Irgendwann kam ich dann wieder zu Accuphase zurück und hatte mittlerweile eine Dynaudio Confidence C2, nachdem ich mit einer Piega nicht so recht glücklich war.
    Auch bei mir hat sich die Affinität zu Accuphase recht lange gehalten, bestimmt über zehn Jahre. Aber man wird regelrecht „betriebsblind“, wenn man sich so sehr zu einer Marke hingezogen fühlt.
    Es gibt so viele andere Produkte, andere Philosophien, andere technische Ansätze und deren Umsetzungen, dass man das gar nicht mehr wahrnimmt und leider dann auch so manches verpasst.
    Aber zum Glück kann man manches – nicht alles – dann doch noch nachholen.
    So haben in jüngster Zeit auch mir die Röhrenverstärker von New Audio Frontiers Augen und Ohren geöffnet. Ich hatte früher eigenartiger Weise nie viele Berührungspunkte mit Röhrenverstärkern gehabt, leider, muss ich aus heutiger Sicht sagen.
    Aber diese grandiosen NAF Röhren sind auch nicht das Typische, was man sich gemeinhin unter Röhrenverstärkern vorstellt. Optisch vielleicht ja, aber akustisch nicht. Sie klingen derart dynamisch und transparent, dabei sehr plastisch und auch fein auflösend, da muss ich Frank Armbruster voll und ganz zustimmen, das habe ich so noch von keinem Transistorverstärker gehört.
    Alles hat einmal ein Ende, meine Accuphase Ära ist damit endgültig beendet, und dieser Kommentar bzw. Bericht ist es dann auch.
    Aus meiner aktuellen HiFi-Anlage sind die Röhren von NAF jedenfalls nicht mehr weg zu denken!

  • H. Müller
    25. Oktober 2013 14:46

    Ja den Receiver von ITT Schaub-Lorenz kenne ich auch noch, hatte ihn doch mein Stiefopa. Es gab ihn seinerzeit in drei Ausführungen, einmal mit Kassettenrekorder, dann noch mit Mischpult (den hatte mein Stiefopa) und als letztes noch mit Stationstasten.

    Bei mir ging es los eigentlich mit einem alten geschenkten Saba Röhren Receiver, jene Riesenkiste hatte vier eingebaute Lautsprecher und ein magisches Auge. Dazu kam noch ein Mono Kassettenrekorder von Nordmende mit dem ich mittels Mikrofon von besagten Saba meine ersten Aufnahmen anfertigte

    Die erste richtige, von meine Konfirmationsgeld gekaufte „Anlage“ bestand dann ca. zwei Jahre später aus einem Receiver Telefunken alleggro 4010 inclusive dazugehörender Lautsprecher, das Ding steht heute noch bei meiner Mutter auf dem Küchenbord und wenn auch keine einzige Lampe mehr brennt, er dudelt unverdrossen. Hinzu kam das erste Stereodeck, ein ITT Schaub Lorenz Stereo Recorder 82 HiFi. Ja das waren noch Zeiten…..

    Ich könnte hier meinen Werdegang in Sachen HiFi und später High-End bis zum heutigen Tag lückenlos fortsetzen, allerdings will ich niemanden langweilen 😉

  • Peter Janssen
    5. Februar 2016 11:36

    Nett zu lesen, besonders die Kommentare. Es kommen die Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten hoch. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass wir nun alt sind?

    Aber immerhin haben wir bis jetzt durchgehalten und immer noch Spaß an Musik.

  • Peter Heustroh
    6. März 2017 11:27

    eine Träne darf vergossen werden. An die Guten alten Zeiten .
    Bezüglich Gerätschaften will ich sie nicht zurück haben (-:

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