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Aug

Brodmann VC7 – On the top

Brodmann VC7 in Ziricote

 

Ein Lautsprecher ohne Eigenschaften

 

Es war im Mai 2012 auf der High End in München (siehe den Messebericht dazu), als ich, eine Stunde vor Schließung, zufällig am BRODMANN-Hörraum vorbeikam. Schwer zu sagen, warum ich ausgerechnet dort noch reingeschaut habe, denn ich war eigentlich schon reichlich erschöpft von unzähligen, oft wenig erquicklichen Vorführungen. War es das Logo, das mich ansprach, weil es Tradition und Qualität vermittelte? Jedenfalls ging ich hinein und war sofort fasziniert von dem, was da, wenn auch nur leise, zu hören war. Kurz gesagt: Das klang nicht nach Hifi, das klang nach Musik. Es spielte die VC7, die größte Box der Vienna Classic-Reihe, betrieben mit einem kleinen Vollverstärker von Electrocompaniet. Die Lautsprecher standen recht eng und auch sonst waren die Hörbedingungen nicht ideal, und doch zog mich der Klang sofort in seinen Bann. Vergleichbares hatte ich auf der Messe noch nicht gehört. Ich kam ins Gespräch mit Bernd Gruhn, dem CEO von Brodmann Acoustics, der mir einiges über die technischen Hintergründe erklärte, schließllich stellte er mir sogar in Aussicht, ein Paar VC7 zum Testen nach Hause zu bekommen.  Wobei ich zugegeben skeptisch war: ob die Brodmann an meine Dynaudio Confidence 5 herankommen könnten, jene Lautsprecher, für deren adäquate Elektronik ich mich finanziell jahrelang  verausgabt hatte?

Ich machte mir erst mal wenig Gedanken darüber. Aber dann, nach einigen Wochen, kamen zwei Pakete aus Wien. Darin ein Paar Brodmann VC7  in einem traumhaft schönen Ziricote-Furnier, schon optisch eine Wucht. Ich befreite sie aus der Verpackung, zog die feine Kunststoffhülle ab, mit der der Hochglanzlack versiegelt war, schraubte die Diamond Cones an. Mit einem gewissen ehrfürchtigen Respekt schloss ich sie an, winkelte sie ein wenig ein, setzte mich auf mein Hörsofa.
Und traute erstmal meinen Ohren nicht.
Das war er. Das war der Klang, den ich mir von einer Hifianlage immer erträumt hatte: völlig unangestrengt, frei, bis ins kleinste Detail auflösend und ohne einen Anflug von Verfärbung, so, als sei der Lautsprecher eigentlich gar nicht vorhanden. Der Abend wurde lang. Ich experimentierte noch ein wenig mit der Aufstellung und hörte dann eine CD, bzw. SACD nach der anderen. Und kam aus dem Staunen nicht heraus, was alles darauf zu hören war. Ich nahm Details wahr, die selbst mein Sennheiser HD 800, ein Kopfhörer der Referenzklasse nicht vermittelte.

Bei jedem Hören entdecke ich wieder neue Feinheiten. Die VC7 ermöglicht regelrecht Einblicke in den Aufnahmeraum: jede Nuance in puncto Aufstellung, Dynamik, Klang lässt sich mit Leichtigkeit mit nachvollziehen, fast als wäre man bei der Aufnahme dabei. Bei Schlagzeugbeats kann ich plötzlich kleine, nachgezogene Hallfahnen wahrnehmen, auch bei ganz dezentem Backgroundgesang sind die einzelnen Stimmen klar auseinanderzuhalten, die Anordnung eines Kammermusikensembles im Raum ist nachgerade plastisch greifbar. Einzelne Tracks einer CD (keine Sampler!) sind in ihren jeweiligen unterschiedlichen räumlichen und klanglichen Differenzierungen klar zu unterscheiden: wenn vorher die Stimme eines Sängers auf einer CD immer ungefähr gleich klang, so hört man nun Varianten.

Dazu ist die VC7 verdammt schnell, was damit zusammenhängen dürfte, dass die Box nicht gedämpft ist. Man kennt eine solche Offenheit und anspringende Lebendigkeit allenfalls von Elektrostaten, denen dann aber meist eine gewisse tonale Körperlosigkeit eigen ist, vom kritischen Bassbereich ganz zu schweigen. Der sehr körperhafte Klang der VC7 dagegen basiert auf einem profunden, völlig natürlichen und niemals aufgeblähten Bass, der völlig bruchlos an die mittleren Register angebunden ist. Zu den Favourites in meiner Plattensammlung zählen die Trio- und Quartettaufnahmen mit Keith Jarrett, und egal ob Palle Danielsson oder Gary Peacock – realistischer stand ein Kontrabass noch nicht in meinem Wohnzimmer.

Zunächst war mein Eindruck, dass die Positionierung der Instrumente im Stereoraum im Vergleich mit meinen Dynaudios nicht ganz so exakt wäre. Nach längerem Hören stellte sich aber heraus, dass die Bühnenabbildung einfach mehr in die Tiefe gerückt ist – die VC7 haben eine wesentlich stärkere dreidimensionale Darstellung. Die Brodmann sind allerdings keine Monitorlautsprecher, die einzelne Klangereignisse quasi mit dem Sezierbesteck freilegen: die Details erscheinen immer eingefügt in einen Klangraum.

Es erscheint schwierig, Attribute für den Klang der VC7 zu finden, die über „authentisch“ oder „natürlich“ hinausgehen. Klingen die Höhen brillant? Oder eher seidig? Nein, sie klingen so, wie sie bei natürlichen Instrumenten klingen müssen, einfach richtig. Wenn man es zusammenfasst, ist das vielleicht das Frappierendste an der Brodmann VC7: es ist ein Lautsprecher ohne Eigenschaften, der nichts anderes tut, als das ihm anvertraute Signal verlustfrei in Klang umzusetzen.

Die Mittel-Tieftöner

Das dahinterstehende technische Konzept unterscheidet sich grundsätzlich von dem aller anderen Lautsprecherhersteller.

Hans Deutsch

Entwickelt wurden die Brodmann-Lautsprecher von dem Akustiker Hans Deutsch, einem Pionier der deutschen Boxenentwickler. Ursprünglich für die Firma Bösendorfer, deren Lautsprechersparte 2009 von Brodmann  einer anderen Wiener Klaviermanufaktur, übernommen wurde. Die beiden wichtigsten Elemente des “akustisch-aktiven Prinzips“ sind dabei der patentierte,  sogenannte Horn Resonator und die Acoustic Boards. Letztere sind an der Außenseite angebrachte Holzflächen, die durch die im Inneren entstehende Luftsäule angeregt werden und leicht mitschwingen (anders als in diversen Foren zu lesen ist, schwingt das Gehäuse der Box nicht) und damit den  Bassbereich trägheitslos vergrößern. Das Unglaubliche ist nämlich: trotz des bis 27 Hz hinabreichenden Bassbereichs besitzt die VC7 keine extra Basstreiber! Neben den prominent platzierten beiden Hochtönern hat jeder Lautsprecher an beiden Seiten noch zwei 14-cm-Treiber, die für den gesamten restlichen Frequenzbereich verantwortlich sind. Kaum zu glauben. Aber es funktioniert, und wie!

Extrem wichtig für die außergewöhnliche Performance scheint mir zu sein, dass die Box keine Dämpfung hat. Keine Dämmmatten, kein Schaumstoff, nichts. Nach Hans Deutsch Auffassung beeinträchtigt nämlich jede künstliche Beeinflussung, ob mittels  Dämmung oder Elektronik, den natürlichen Klang. Auch der Einsatz von Frequenzweichen ist aufs Nötigste beschränkt. Die VC7 ist, wie die meisten Brodmann-Lautsprecher, verstärkerunkritisch. Mit einem Wirkungsgrad von 91dB sind sie auch mit einem Röhren- oder Class A-Verstärker gut zu betreiben. Allerdings brauchen sie, um ihre Qualitäten ausspielen zu können, eine sehr gute Elektronik – was an Signal nicht reinkommt, kann auch nicht in Schall umgesetzt werden.

Die Optik

Die handwerkliche Ausführung der Brodmann-Lautsprecher ist ein Thema für sich. Vielen mag die Optik ihrer Lautsprecher egal sein, wer sich aber für Ästhetik, edle Hölzer und Craftsmanship begeistern kann, den dürften Brodmann-Lautsprecher in Entzücken versetzen. Wie die Klavierbaulegende Bösendorfer behandelt auch Brodmann seine  Lautsprecher wie Instrumente. Die Flächen sind in hochglänzender Klavierlackoptik, insgesamt werden acht Lackschichten aufgebracht, die Ausgestaltung der Ecken und Kanten ist perfekt. Schon die einfachste Ausführung der Lautsprecher in Klavierlack schwarz hebt sich ab vom üblichen Standard,  zum Schwärmen sind aber die wunderbaren Furniere. Wie etwa das abgebildete Ziricote-Furnier (siehe Fotos), das nur einmal gebaut wurde, aber auch  die diversen Wurzelholzfurniere oder das spektakuläre Makassar. Serienmäßig mitgeliefert sind messingfarbene Spikes, die sich perfekt in die Bodenplatte einfügen lassen, auf schwingenden Böden empfiehlt die Firma die “Black Diamond Cones”, die zusätzlich für Entkopplung sorgen sollen.

Der Preis

Solche Qualität hat ihren Preis. Nach Liste kostet ein Paar VC7 in der Klavierlackausführung um die 15 000 Euro, die Furniervarianten liegen bei deutlich über 20 000.-.  Das scheint viel – doch kosten andere Toplautsprecher, die nicht annähernd so gut klingen (und auch lange nicht so gut aussehen), mitunter deutlich mehr.

 

Fazit

Zum ersten Mal in meinem über 30-jährigen Streben nach dem besseren Klang habe ich das Gefühl, so allmählich am Ziel angekommen zu sein. Ich will versuchen, das zu begründen: Wenn in Anton Bruckners dritter Sinfonie d-Moll gegen Ende des vierten Satzes das Blech ff -Akkorde über dauergrollenden Pauken und tremolierenden Violinen bläst, dann kann das in guten Aufführungen so ein Moment zwischen Himmel und Erde sein: man meint, gleich hebe der Konzertsaal ab. Ich war lange der Überzeugung, dass solche Musik, was die Darstellung anbelangt, so etwas wie eine natürliche Grenze für Hifi-Anlagen darstellt. Es bleibt, so dachte ich, einfach ein Unterschied, ob man vor 140 Musikern in einem großen Saal oder zuhause vor 2 Lautsprechern sitzt. Seitdem ich die BRODMANN VC7 besitze, haben sich diese Grenzen zumindest verschoben. Bruckners Dritte in der Live-Aufnahme mit den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache klingt jetzt über meine Anlage in einer Weise authentisch, dass ich in diesem Fall die technische Wiedergabe den meisten Konzerten vorziehen würde. Nun haben sich die BR-Techniker bei der Aufnahme auch merklich angestrengt: wohl ahnend, dass der Konzertmitschnitt nach dem Ableben des Reproduktionsverweigerers Celibidache zu einem unschätzbaren Tondokument werden würde, ist hier eben auch der Raum ausgezeichnet eingefangen.
Jedenfalls vermögen es die BRODMANN, befeuert durch die Monoböcke 845 Reference von New Audio Frontiers,  diese Aufnahme in ihrer markerschütternden Präsenz und Wucht in mein Wohnzimmer zu transportieren, ohne dass ich das Gefühl hätte, dass an Auflösung, Dynamik oder Bassgewalt irgendetwas fehlen würde. Mehr kann Hifi eigentlich nicht leisten.

Dass diese exzeptionellen Lautsprecher in Deutschland so wenig bekannt sind, hat, wie ich mitbekommen habe, unterschiedliche Gründe. Obwohl Hans Deutsch seit Jahrzehnten erfolgreich Lautsprecher baut, sind seine Konzepte, gerade auch in den Redaktionen von AUDIO, Stereo & Co., durchaus umstritten. Dazu kommt, dass Bösendorfer, was Marketing anbelangt, wohl massive strategische Fehler gemacht hat, die u.a. dazu geführt haben, dass allerhand Fehlinformationen über die Lautsprecher kursieren. Die Firma BRODMANN versucht nun, verlorenes Terrain wieder gutzumachen, indem sie vor allem auf den Kontakt mit den Kunden, das individuelle Hörerlebnis setzt. Das scheint mir der richtige Weg zu sein: wer natürlichen Klang sucht und diese Lautsprecher einmal gehört hat, ist für das meiste, was der Markt so bietet, erst mal verloren.

21 Kommentare vorhanden

  • Bernd Frühauf
    16. August 2012 21:12

    Guten Tag Herr Armbruster,
    es freut mich sehr, daß es noch andere Audio-Begeisterte gibt die von den Brodmann-Lautsprechern anscheinend fasziniert sind. Meine Partnerin und ich besitzen jeweils ein Paar VC1 in unterschiedlicher Furnierung. Wir sind im Jahr 2006 oder 2007 auf der HighEnd in München auf den damaligen Bösendorfer-Stand gestoßen. Sowohl der Klang als auch die Fertigungsqualität zogen uns sofort in ihren Bann. Durch die Umstellung auf Brodmann ging einige Zeit ins Land. Dann begann die Suche nach einem Händler. Wir wohnen im Großraum Stuttgart mit Affinität zu Freiburg. Daher besuchten wir dort HiFi-Müller, leider stimmte die “persönliche Chemie” nicht. So kauften wir die LS schließlich in Karben bei Frankfurt. Dieses schüttere Händlernetz ist sicher einer der Gründe für den geringen Bekanntheitsgrad. Wir haben den Kauf nicht bereut (trotz der teilweise abgrundschlechten Kommentare in HiFi_Foren). Obwohl die VC1 sicher nicht so perfekt wie die größeren Modelle sind, zaubern sie doch immer wieder faszinierende Klangwelten herbei. Dabei betreiben wir sie nicht an einer exclusiven Accuphase-Kette, sondern (bei mir) einem Naim Supernait, bwz (meine Partnerin) sogar “nur” an einem NAD-receiver. Zuletzt kommt es doch auf den persönlichen Spaß an den man mit seiner Anlage hat.
    Wir besuchen weiterhin jährlich die HighEnd, als “Brodmann-Abhängige” finden wir aber inzwischen viele der dort gezeigten LS nicht mehr erstrebenswert (natürlich gibt es auch Ausnahmen).
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß mit Ihren perfekten VC7.

    Mit freundlchen Grüßen

    Bernd Frühauf

  • Frank Armbruster
    17. August 2012 10:05

    Hallo Herr Frühauf

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich bin mir sicher, dass mir die VC1 ebenfalls sehr gut gefallen würde, hat sie doch dasselbe Prinzip und den gleichen tonalen Charakter wie die größeren Modelle. Und dass die Brodmann auch mit kleineren Amps schon sehr gut klingen, habe ich auf der Messe gehört. Brodmann versucht offenbar zurzeit, das Händlernetz in D etwas enger zu stricken, aber Stuttgart scheint im Moment immer noch ein blinder Fleck zu sein. Leider. Haben Sie denn die VC2 mal im Vergleich gehört?
    Beste Grüße!

  • Bernd Frühauf
    18. August 2012 14:40

    Hallo Herr Armbruster,
    nein leider habe ich keine praktischen Erfahrungen mit der VC2. Auf derSeite “audioclassica.de” wird eine Version mit modifiziertem Hochtöner angeboten. Ich hatte auf einer HighEnd die Gelegenheit mit Hernn Burkhardt Schwäbe zu sprechen, er macht einen recht seriösen Eindruck, letztlich habe ich aber doch die VC1 in Karben gekauft. Sehr faszinierend waren für mich auch die Voxativ-Hörner die auf der HighEnd vorgeführt wurden.
    Übrigens war ich, schon bevor ich auf Ihre Seiten gestossen bin, mit Freunden in dem von Ihnen sehr positiv besprochenen “Italiener” in Kemnat, auch in diesem Punkt kann ich mich Ihrem Urteil anschliessen.

  • Frank Armbruster
    20. August 2012 12:53

    Hallo Herr Frühauf
    ja, das Campioni ist wirklich gut. Herr Deutsch hat sich zu der Modifizierung übrigens geäußert, das möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

    Zitat:”Im Falle Horntweeter ‚Tuning’ meiner Lautsprecher durch Hrn. Schwäbe. Er gibt auf seiner Website an, er sei großer Fan meiner LS und hätte sie noch getunt, ihnen eben einen Horntweeter verpasst. Das kann natürlich Jedermann mit jedem Produkt machen, solange er, wie hier, es als seine Kreation abgibt. Meine Meinung zu dieser ‚Schöpfung’ ist allerdings, wenn ich einen Horntweeter gewollt hätte, hätte ich es getan. Hr. Schwäbe hat sich, das Outfit betreffend, zwar echt Mühe gegeben, klanglich bleibt es aber ein Horntweeter, er engt die natürliche Räumlichkeit ein und ist klanglich etwas vordergründig scharf.”

    Soweit Herr Deutsch.

  • Hans Harrant
    27. August 2012 12:08

    Hans Harrant

    Guten Tag Herr Armbruster,

    Vor 4Jahren war ich bei einem Bekannten zu Hause eingeladen. Mein Bekannter ist auch
    Musikliebhaber und so kam das Gespräch darauf, daß ich mir neue Boxen zulegen wollte.

    Er hat mir dann die VC7 vorgeführt und ich war vom Klang derselben überwältigt umso
    mehr als ich ja selbst auch Violine spiele.

    Vom Preis habe ich mich nicht schrecken lassen, denn gute Boxen sind halt einmal
    nicht billig.

    Als Ausführung habe ich Furier mit Wurzelbirke und alle die zu uns (meine Frau und mir)
    zu Besuch kommen sind von der Schönheit der Boxen begeistert. Vom Klang sowieso.

    Ich kann sagen so eine reine Klangqualität habe ich noch nirgends gehört und finde Ihre
    Fromulierung eine Box ohne Eigenschaften einfach super.

    Meine Lieblingsmusik ist ja ehrer Klassik. Vor 2 Monaten war mein Schwager bei
    mir mit seinen 3 Kindern icl, deren Anhang. Sie wollten die Boxen hören und ich habe
    moderne Rythmen gespielt bzw,. haben sie eine Lieblings-Rock-CD vom
    Auto geholt. Die Reaktion der Jugendlichen war: überwältigend bzw. einfach
    Hochachtung vor den Boxen.

    Außer Lob kann ich nichts dazu sagen und Grüße sie herzlich

    Hans Harrant

  • Andreas Muhry
    29. August 2012 10:51

    Hallo Hr. Armbruster!

    Wie haben bereits im Jahr 2001!! jeweils ein Paar VC2 und VC7 gekauft. Die VC2 wurden als Fundamentaltöner für die VC7 betrieben. Nach einem Upgrade der VC7 auf den aktuellen Stand waren die VC2 überflüssig, und wir haben sie an einen Freund weitergegeben. Klanglich sind die VC2 mit den VC 7 verwand, es fehlt natürlich der Tiefbass und die Leistungsreserven. Wir haben als Elektronik ebenfalls Accuphase (E450) und einen CD-Spieler von Ayon (CD1sc). Unsere Erfahrungen sind mit Ihren idendisch, die VC7 sind nicht ortbar, die Musik erfüllt den gesamten Raum. Warum in Foren gegen die VC7 geschrieben wird, kann ich nicht beurteilen, aber das Musiker bei und zuhause der Mund (und die Ohren) offen bleiben, das geschieht immer wieder. Musikabende mit Gästen enden immer wieder erst um 2 oder 3 Uhr Morgens, so ziehen einem die VC7 in die Musik hinein.

    Weiterhin viel Spass mit den VS7

    Andreas Muhry

  • Dr. Herbert Köstler
    30. August 2012 10:16

    Sehr geehrter Herr Armbruster,

    in meinem kleinen privaten “Konzerthaus” gibt es seit kurzer Zeit VC 2 und den neuesten Tieftöner von Hans Deutsch.
    Die gute Akustik des Raumes hat nie nach Tonverstärkung verlangt. Bis mich ein Einsatz der “Raumakustik” im Vergleich mit herkömmlicher Tontechnik in zwei Ereignissen überzeugt hat. 1. “Arabische Liebesgedichte”, vorgetragen von Britta Bayer und begleitet von Hossam Mahmoud mit Oud und Gesang: Die leisesten Nuancen von Stimme und Instrument waren an jedem Platz im Raum und exakt der Tonquelle zuordenbar hörbar. 2. “one to one”, eine Demonstration von Brodmann, die vor geladenen Gästen anhand der Darbietungen eines Gitarrenduos (“K 2″ ) und eines Jazz-Ensembles den gelungenen Beweis dafür erbracht hat, daß akustisch wahrnehmbar zwischen live-Darbietung und Wiedergabe der Aufnahme kein Unterschied erkennbar ist.

    mfg Herbert Köstler

  • Martin Reus
    10. September 2012 22:55

    Hallo Herr Armbruster,

    ich bin sehr erfreut hier über diese ausserordentlichen Lautsprecher zu lesen. Sowohl mein Beruf als auch meine Berufung ist die des Tonmeisters und als solcher sind gute Lautsprecher ein absolutes muss. Ich selbst bin stolzer Besitzer der F1 aus der Festival Serie, durfte aber auch schon die VC2 und VC7 bei Kollegen von mir hören.

    Ich möchte Sie gerne zitieren Herr Armbruster um mein persönliches Hörerlebnis mit Brodmann Lautsprecher zu beschreiben: “völlig unangestrengt, frei, bis ins kleinste Detail auflösend und ohne einen Anflug von Verfärbung, so, als sei der Lautsprecher eigentlich gar nicht vorhanden.”
    Erst seit ich die F1 habe kann ich entspannt meine Aufnahmen beurteilen und frage mich nicht mehr ob es nicht doch die Färbung der Lautsprecher ist die ich höre.

    Meine Erfahrung zu Unterschieden in der Brodmann Familie ist das die kleineren Modelle den großen in fast nichts nachstehen. Natürlich haben sie nicht die Klangfülle und nicht die Reserven der großen Modelle aber in punkto Reinheit und Klangtreue können sie Ihren größeren Geschwistern durchaus das Wasser reichen. Die unglaubliche Impulstreue bis in den Tiefbass, die für mich eindeutig entscheidend ist für den realistischen Klang, ist bei allen mir bekannten Modellen vorhanden.

    Ich betreibe mein System mit einem Verstärker der Firma Electrocompaniet und den von Brodmann gelieferten Kabeln und halte es für eine sehr gute Kombination.

    Mit freundlichen Grüßen
    Martin Reus

  • Thomas Albertus Irnberger
    11. September 2012 23:49

    Seit Jahren bin ich begeisterter Nutzer der Bösendorfer-/Brodmann-VC7 Lautsprecher. Bei den vielfältigsten Anwendungen (im Tonstudio als genauer Monitor, im Wohnzimmer als klingendes Instrument bzw. beim Endabhören( Mastering) ) überzeugte mich von Anfang an der naturgetreue Klang, der sämtliche Instrumente und auch alle Gesangstimmen so zur Geltung bringt, dass man glaubt, direkt vor den live spielenden Musikern zu sitzen. Nach mittlerweise zwanzig von mir eingespielten CDs bzw. SACDs sind für mich die Kreationen von Hans Deutsch als höchst zuverlässige, ästhethisch schöne Klangkörper nicht mehr wegzudenken. Ob nun für den Musikfreund jeglicher musikalischer Richtung oder für den professionellen Anwender gedacht, mit dem Kauf eines Brodmann-Lautsprechers kann man nichts falsch machen.

    Thomas Albertus Irnberger

  • gernot reetz
    19. September 2012 10:35

    lieber herr armbruster,

    ich möchte mich für ihre positive einschätzung der ls-systeme von hans deutsch bedanken.
    ich arbeite im studio mit vc7, vc2 und den von mir damals (zu bösendorfers zeiten als freier mitarbeiter) “zweckentfremdeten” center speakern (in diesem fall als nearfield monitor) und emfinde die klangrealität als sehr überzeugend und von anderen sogenannten profi ls-studioanlagen bin ich mittlererweile weggekommen, auch wenn kollegen dies belächeln.
    aufgrund meiner erfahrungen in der produktion von musik, incl. mikrofonierungen in räumlichkeiten wie z.b. dem kammermusiksaal der philharmonie berlin, siemensvilla berlin etc., kann ich die transparenz in jedem frequenzbereich als ausnahmslos sauber bezeichnen und möchte nicht nur jedem musikliebhaber diese “music tools” empfehlen. kleinste fehler in der mikrofonierung werden gnadenlos aufgedeckt und damit schon bei der aufnahme eliminierbar.
    und…an die musikliebhaber: sein sie nicht allzu traurig, wenn sie ca. 25% ihrer cd´s nicht mehr geniessen können, aufgrund der fehler bei produktion.

    gernot reetz (one world music)

  • Gernot Reetz
    19. September 2012 12:02

    lieber herr armbruster,

    ich möchte mich für ihre positive einschätzung der ls-systeme von hans
    deutsch bedanken.

    ich arbeite im studio mit vc7, vc2 und den von mir damals (zu
    bösendorfers zeiten als freier mitarbeiter) “zweckentfremdeten” center
    speakern (in diesem fall als nearfield monitor) und emfinde die
    klangrealität als sehr überzeugend und von anderen sogenannten profi
    ls-studioanlagen bin ich mittlererweile weggekommen, auch wenn kollegen
    dies belächeln.

    aufgrund meiner erfahrungen in der produktion von musik, incl.
    mikrofonierungen in räumlichkeiten wie z.b. dem kammermusiksaal der
    philharmonie berlin, siemensvilla berlin etc., kann ich die transparenz
    in jedem frequenzbereich als ausnahmslos sauber bezeichnen und möchte
    nicht nur jedem musikliebhaber diese “music tools” empfehlen. kleinste
    fehler in der mikrofonierung werden gnadenlos aufgedeckt und damit schon
    bei der aufnahme eliminierbar.

    und…an die liebhaber: sein sie nicht allzu traurig, wenn sie ca. 25%
    ihrer cd´s nicht mehr geniessen können, aufgrund der fehler bei produktion.

    gernot reetz (one world music)

  • Frank Kelm
    26. Oktober 2012 08:51

    Kenne die Brodmann nicht habe aber die Bösendorfer Version hören duerfen.
    Ich kann ihre Einschätzung nicht teilen.
    Ich habe einem Freund in Schweden eine Confidence 3 in Deutschland gekauft.
    Diese wurde in Schweden im Direktvergleich zu einem Päärchen Bösendorfer VC 7 gehört.
    Es wurde sich fuer die Dynaudio entschieden.
    Geschmäcker sind zum Glueck unterschiedlich.
    Ich habe die Produkte hinter denen Hans Deutsch steht aber aus den Augen verloren da ich ihnen nicht viel abgewinnen konnte.
    Der Vergleich liegt auch schon um einiges zurueck und ich werde wenn ich Zeit habe mich mit den Brodmann Speakern beschäftigen und meine Einschätzung mitteilen.
    Ansonsten möchte ich mich fuer Ihre Website bedanken da ich Sie wirklich interressant finde
    Viele Gruesse Frank

  • Frank Armbruster
    27. Oktober 2012 10:55

    Hallo Frank
    ich kenne die Confidence 3 nicht, nehme aber nicht an, dass sie sich so sehr von der C5 unterscheidet. Auch weiß ich nicht, ob die Bösendorfer wirklich genau gleich klingen wie die Brodmann, und natürlich spielt auch die Elektronik eine Rolle. Ich weiß nur, dass die VC7 an meiner Kette unvergleichlich viel besser, d.h. authentischer geklungen hat als die Dynaudio. Wenn Sie die Gelegenheit haben, hören Sie sich die VC7 mal an.
    Viele Grüße
    Frank

  • Thomas Schulz
    2. Januar 2013 14:47

    Guten Tag Herr Armbruster!

    Glücklicherweise habe ich vor ein paar Jahren eine Internetseite gefunden, auf der die richtige Positionierung der Lautsprecher, sehr anschaulich beschrieben wird.

    http://audiophysic.de/aufstellung/index.html

    Sie hat mir sehr geholfen und ich habe dadurch ein tolles Klangbild mit meinen Sonus Faber Guarneri erzielt.

    Nun habe ich mir die VC 7 zugelegt. Da dort nur die Hochtöner vorne angelegt sind und links und rechts die Mitteltöner, stellt sich mir die Frage, ob bei der Aufstellung weitere Details zu berücksichtigen sind.

    Welche Erfahrungen haben Sie oder die Forumsmitglieder gemacht?

    Beste Grüße
    Thomas

    Beste Grüße

    Thomas Schulz

  • Frank Armbruster
    4. Januar 2013 12:32

    Hallo Herr Schulz!

    Gratuliere zu den VC7! Ich habe, was die Aufstellung anbelangt, einfach solange rumprobiert, bis ich die optimale Aufstellung gefunden hatte, d.h. stark eingewinkelt und jeweils einen guten Meter von Rück- und Seitenwänden entfernt.

    Wie betreiben Sie denn die VC7? Und können Sie etwas schreiben, was den Vergleich mit der Sonus Faber betrifft?

    Beste Grüße

    Frank Armbruster

  • Julien Seyerlein
    27. Januar 2013 14:34

    Hallo Herr Armbruster,

    vielen Dank für Ihre aufschlussreiche und mich bestätigende Reportage.
    Toll, das hier VC7-Eigner zu Wort kommen, dass die Bösendorfer, die Brodmanns hier ein Forum bekommen.
    Ich besitze ein Paar VC7, noch mit dem Label Bösendorfer in einfacher schwarzer Ausführung.
    Ich nehme an, dass sich da auch in der Produktion unter Brodmann hinsichtlich
    Konstruktion und Verarbeitung nichts Wesentliches geändert hat.

    Das Markting ist bislang nicht optimal gewesen, da kann ich nur zustimmen.
    Zumal Herr Deutsch dann noch selbst eine Seite betreibt, die zwar interessante Tests und Informationen bereit hält, aber sehr eigen wirkt. Ich hatte den Eindruck, er würde die Lautsprecher lieber in Eigenregie vertreiben. Auch die Bormann-Webseite finde ich noch dürftig. Könnte professioneller sein…

    Ich ärgere mich im Nachhinein noch sehr, das ich auf der HighEnd 2012 nicht
    am Brodmann-Stand war. Die Speaker, die das Flaggschiff VC7 ablösen, hätte ich doch allzu gerne gesehen und gehört. Die Messe hat mich überfordert und ich war nicht
    eben gut vorbereitet. Auf der parallel stattfindenden Hotelmesse konnte mich
    dagegen eine Anlage von Einstein mit absolut unscheinbaren Boxen begeistern.
    Diese kleinen Boxen vom Hersteller Audiomachina reproduzierten ein Schlagzeug in Vollendung. Eine schuhkartonähnliche Optik, eine Farbe die sperrholzlike wirkte.
    Und dann so etwas. Raum und Punch – unglaublich. Ich musste mehrmals um diese
    Kästchen herum gehen. Nicht schlecht Herr Specht!
    Nun ja, eine anschließende Recherche ergab, dass sie nicht eben billig sind und aus Flugzeugaluminium gefertigt werden.
    Also, wenn ich meine VC7 tauschen müsste, dann kämen diese netten Teile in Betracht.

    Nun aber wieder zurück zu meinen VC7.
    Allein schon der Kauf war reichlich abenteuerlich. Ich habe sie recht günstig gebraucht gekauft. Dafür waren 470 km Fahrt nötig. Allerdings hat sich erst beim Verkäufer herausgestellt, dass die zweite Box um Haaresbreite nicht in meinen A-Klasse Mercedes passte. Die Umverpackung war doch etwas breiter…
    Es war sehr unschönes Wetter – bei Freunden aus Düdorf heißt das „usselig”… finde ich ganz nett die Bezeichnung – man könnte auch sagen Sh…-Wetter. Aber es half nichts, eine zweite Fahrt musste folgen.
    Als ich die Boxen in meinen Räumen das erste Mal platzierte, da war es vorallem sehr schön, dass sie so schlank und elegant machten. Meine Freundin hat seither eine Leseecke hinter der einen Box.
    Zunächst fremdelte ich sehr, hatte ich doch zuvor Koaxialboxen mit hohem Wirkungsgrad. Schnell, direkt und deutlich mehr Monitorcharakter.
    Dann hatte das bestehende, durchaus hochwertige LS-Kabel nicht gepasst. Zu warm, zu dumpf. Nicht das ich ein Freund analytischer Wiedergabe bin, das war dann doch zu verhalten. Ich habe seit zwei Jahren ein aktives Inakustik-Lautsprecherkabel LS-A1 an den Bösendorfern in Betrieb. Das kam 2005 auf den Markt, kostete um 3000 Euro, wird aber so jetzt nicht mehr von inakustik angeboten. Grob gesagt funktioniert es so: am Verstärkerausgang wird das Signal gemessen, ebenso am Anschluss beim Lautsprecher. Durchs einen parallel zum Kabel geführten Induktionsstrom werden Verluste ausgeglichen.
    Dazu existiert ein Zusatzgerät, was die Signale verarbeitet, welches durchaus die Ausmaße einer kleinen Vorstufe hat. Auch wenn das Gerät nicht selbst in Betrieb ist, kommen die Qualitäten der inakustik-Kabel deutlich zum tragen.
    Ist das Gerät eingeschalten, ist nach 5 Minuten ein Plus an musikalischen Fluss, ein noch besseres Timing und ein insgesamt relaxtes und natürlicheres Klangbild zu hören.

    Inakustik-Produkte kann ich aufgrund ihres Preis-Leistungsverhältnisses sehr empfehlen.
    An tendenziell analytischen Ketten mag der neutrale und offene Charakter schwierig werden. An meinen auch sehr musikalischen Quellgeräten bringen sie sehr viel Genuss und Freude. Die Netzleitungen betreffend bin ich mit den Kabeln AC 1502 und der Netzleiste AC 1502 P6 höchst zufrieden. Sie ermöglichen es, dass sich alle Komponenten voll entfalten können.

    Als Quellgeräte sind bei mir ein Sugden Bijou CD-Player und ein VPI-Scoutmaster mit einem 10,5 Zolltonarm im Einsatz. Am Plattenspieler kommen abwechselnd ein Van den Hul Colibri, ein Goldring 1042 Reference, ein Decca…, ein Vinyl Master Silver zum Einsatz.
    Eine Nagra BPS-Phonovorstufe ist dann an einen Mollenhauer-Vor-/End-Kombi angeschlossen.

    An dieser Stelle muss ich noch anmerken, dass ich es – lieber Herr Armbruster – persönlich nicht verstehen kann, dass man sich die hervorragenden Qualitäten des Vinyls verschließt, nur weil ab und zu ein paar Knackser zu vernehmen sind. Sicher, jeder mag das für sich individuell entscheiden. Fakt ist aber, dass es eine gut gewaschene Schallplatte (muss man ja durchaus nicht dauernd waschen) und ein gut eingestellter, guter Plattenspieler, gut eingestelltes System Platten sogar ohne jegliches Knacksen wiedergeben können. Für mich persönlich ist es nach wie vor die Quelle natürlichster Musikwiedergabe.

    Bei der Vorstellung der Magico – Q5 war es glaube ich – in Erlangen an den aktuellsten Verstärkern von Spectral – Quelle war ein irrsinnig teurer Emmlab-CD-Player – klang es angestrengt und emotional nicht eben packend. Da half die ganze Ehrfurcht vor dem konstruktiven Aufwand nichts. Erst als ein Linn LP12 ran durfte, war richtig Musik zu hören.

    Ich kann jetzt auch keinen direkten Vergleich zwischen Magico und der VC7 treffen.
    Dazu war ich vielleicht selbst zu wenig neutral. Aber wie die CD lief war mir klar: dass macht mir zuhause mit meinem betagten Sugden, den Mollenhauern und den VC7 mehr Freude.

    Nochmal zu Bösendorfer zurück: ähnlich wie das aktive inakustik-Kabel hat Herr Deutsch ein sich korrigierendes Kabel zu Vervollständigung seines „Akustisch, aktiven Prinzips” ausgedacht. Ich weiß nicht, inwieweit das noch von der Fa. Brodmann vefolgt wird und ob es noch bekannt ist. Während das aktive inakustik-Kabel zwischen Anschluss Verstärker und Anschluss Lautsprecher wirkt, bezieht das „Acoustic Cable Tuning (ACT)“ die akustische Rauminformation mit ein. Es funktioniert „mechanischer”.
    Ein Händler hat mir recht überzeugend berichtet, dass diese Komponente, das Konzeption des Herrn Deutsch sinnvoll komplettiert. Mich jedenfalls würde es immens reizen, ACT einmal in Aktion zu erleben.

    Ich kann jedenfalls sagen, dass die VC7 schnell unterschätzt werden können, wenn man sich Ihnen nicht aufmerksam widmet. Im Prinzip sind sie aufstellungsunkritisch möchte ich behaupten. Sie fügen sich schnell ein, klingen gut – auch das ist meine Meinung. Ihr ganzes Potential – und das ist sehr hoch – kommt mit einer sinnvollen Kombination der vorgeschalteten Geräte und mit gutem Zubehör nochmal ganz anders zum Tragen.
    Ich bin jedenfalls ganz baff, wie das neutrale, schnelle LS-Kabel und die VC7 als Einheit wirken und ziemlich genau zeigen, was vorgeschaltet wurde.
    Mir gefällt daher: durchlässige, gut auflösende, ehr neutrale Kabel und sinnlich, musikalische Zuspieler.

    In meinem Hörraum, unserem Wohnzimmer stehen die VC7 sehr unorthodox möchte ich fast sagen. Auf der breiten Wand, nicht gleichmäßig verteilt. D.h. die linke Box fast in der Mitte der Wand, die rechte am Sofa angrenzend sehr nah am Fenster in der Ecke. Beide Boxen auch ziemlich wandnah. Die Vorderkante auf einer Linie. Beide Boxen sind nur leicht eingewinkelt. Die letzten Quäntchen herauszuholen – jetzt bin ich auch ziemlich zufrieden mit der Aufstellung – das bedurfte der Positionierung in mm-Schritten.
    Vernünftiger Weise habe ich die Positon markiert. Vor drei Wochen wollte ich wissen, wie die VCs klingen, wenn sie auf die Längsachse des Raumes spielen. Die Aufstellung also klassischer. Ich musste feststellen, gut, aber die Aufstellung auf der Breitseite des Raumes (ich hoffe ich habe mich jetzt nicht missverständlich ausgedrückt) glaube ich wird gemein hin unterschätzt, in der „alten” Position ist das Raumgefühl besser.

    Nun komme ich auch zum Schluss. Zum Thema Raumgefühl und Gefühl überhaupt.
    Der- oder Demjenigen der sich traut und der nicht alles was er nicht versteht, nicht gleich mit Voodoo abtut, ihr/ihm empfehle ich, die Hifine-Kugeln (die Zylinder wirken noch besser)
    von Peter Kroack auszuprobieren. Dieses Zubehör bringt einen derartigen Zuwachs an Live-Erlebnis, dass ich immer wieder nur staunen kann.
    Auch ich habe immer wieder Hörabende mit Freunden und Bekannten. Einfach weil es eine Freude ist, den Hörgenuss, den nicht zuletzt die Bösendorfer bieten, mit anderen zu teilen.
    Die Wirkung der Hifine-Kugeln konnten auch die Skeptiker bestimmen.
    Für mich nicht mehr wegzudenken!

    Und noch ein Punkt: ich weiß ja nicht wie es mit den Accuphase-Produkten ist, ich nehme aber an ähnlich, wie bei meinen, nahezu unbekannten Mollenhauern: die VC7 können auch sehr leise und sehr schön! Mir genieße es am meisten ab Mitternacht Musik zu hören.
    Nochmal intensiver wird es um 2 Uhr…
    Also keine Zeit, die laute Pegel zulässt. Meine Nachbarn sind in dieser Hinsicht zwar wohlwollend. Mein favorisierte Musik ist Klassik dann höre ich noch gerne Akustisches, jazziges Elektromaterial, handgemacht jazzige Loungemusik Rock, auch gerne mal Hardrock. Also Querbeet.
    Die VC7 lassen aber schon bei geringster Lautstärke den Blick ins Orchester zu.
    Die Kommentare anderer Besitzer kann ich ebenfalls bestätigen, sie lassen mich fastr schon unmittelbar am Geschehen teilnehmen. Die Aufnahmesituation wird deutlich wahrnehmbar.

    Und noch etwas (sorry): das Tuning der VC7 wie es Eternal Art, audioclassica.de, sie bietet, dem Austausch der Hochtöner-Konuse durch hochwertigere Schallführungen, interessierte mich auch sehr. Momentan brauche ich es, denke ich, aber hat da jemand Erfahrung?

    Jetzt wünsche ich allen Lesern und Usern viel Vergnügen beim genussvollen Hören mit den VC7, den VC2 und allen anderen Bösendorfern- oder Brodmann-Schallwandlern.

    Herzliche Grüße,
    Julien Seyerlein

  • Thomas Schulz
    27. Januar 2013 17:08

    Hallo Herr Armbruster!

    Mittlerweile habe ich die Lautsprecher richtig positioniert und eingespielt sind sie auch. Zu Ihrer Frage, ob ich schon einen Vergleich zu den Guarneri Homage ziehen kann, kann ich folgendes berichten.

    Ich habe mit den Guarneri begonnen Musik zu hören und mich sehr an ihren sehr guten Klang gewöhnt. Vor etwa einem Jahr beschloss ich eine zweite Anlage zu kaufen. Die Guarneri, die von einem Phonosophie Verstärker angetrieben werden, bleiben im Hörraum und die neue Anlage ist fürs Wohnzimmer. Die neuen Lautsprecher sollen den Wohnraum wie ein schönes Möbel schmücken und gleichzeitig so viel Leistung besitzen, um den 66qm Raum beschallen zu können. In den vergangenen zwölf Monaten habe ich einige Lautsprecher gehört, bin aber nicht wirklich weiter gekommen. Auf anraten eines sehr versierten Freundes bin ich dann auf die VC7 gestoßen. Die Lautsprecher erfüllen alle Vorgaben, sie sind optisch sehr schön, nicht zu groß und beschallen das Wohnzimmer mehr als ausreichend.

    Beide Lautsprechertypen klingen außergewöhnlich gut! Die VC7 etwas voller mit mehr Bass und mehr Druck, die Guarneri präziser in den Höhen und im Ganzen leichter. Beide Lautsprecher vermitteln sehr viel Wärme und ein echtes Life-Erlebnis. Es fällt mir schwer die richtigen Worte für eine weitere Klangbeschreibung zu finden und ich kann auch keinen der beiden Lausprecher besonders hervorheben, sie spielen beide in der höchsten Liga. Es ist wie mit dem Whiskey, ich mag mehrere gleich gerne.

    Nun brauche ich „nur“ noch einen passenden Verstärker.

    Beste Grüße
    Thomas Schulz

  • Peter Lehmann
    19. März 2013 22:55

    Guten Tag Herr Armbruster,

    meine Freude war groß, als ich zufällig Ihren Bericht las. Endlich mal wieder ein fundiertes Urteil über diese Lautsprecher nach dem vielen Unsinn, der in den einschlägigen Foren verbreitet wird.

    Ich höre seit Jahren Musik über OTL-Röhrenverstärker (Futterman Monos H-3aa als Nachbau und EternalArts – Endverstärker), weil sie das Musiksignal unter „Reinstraum-Bedingungen“ bearbeiten d.h. anders als bei den „normalen” Röhrengeräten sind hier Verstärkerröhren und Lautsprecher nur noch durch ein Stückchen Draht voneinander getrennt. Es fehlt der bremsende und frequenzverändernde Ausgangsübertrager.

    Das Ergebnis ist eine unglaublich lebendige und musikalische Wiedergabe mit explosiver Dynamik und enormer Abbildung, reale Musik in einem realen Raum eben, die nichts mit euphonischem Röhrenklang zu tun hat. Es wird nur wiedergegeben, was aufgenommen wurde, das aber vollständig (im Guten wie im Schlechten).

    Ich erwähne das deshalb, weil es der Grund dafür war, warum ich sehr, sehr lange nach Lautsprechern gesucht habe, die diesem Anspruch gerecht werden.

    Vor sechs Jahren ergab sich dann die Möglichkeit, die mir damals unbekannten Bösendorfer Lautsprecher (VC-7) in den eigenen vier Wänden zu hören.
    Sie ahnen schon, diese Lautsprecher haben unser Haus nicht mehr verlassen.
    Ihre Musikwiedergabe ist umwerfend lebendig, anspringend, homogen, unangestrengt und musikalisch, kurzum ein gleichwertiger Partner für die OTLs.
    Wollte ich sie weiter beschreiben, müßte ich alle Ihre Eindrücke wiederholen. Nicht umsonst werden sie gerade von Musikern, die wissen wie Musik klingt, so geschätzt.

    Zu dem Zitat von Hans Deutsch bezüglich der Modifizierung der Hochtöner muß ich aber noch ein paar Worte sagen, denn das könnte interessant sein für Musikhörer, die ihren Lautsprechern ebensowenig wie ich ideale Wiedergabeverhältnisse bieten können.

    Nebenbei gesagt: soviel ich weiß, hatte Burkhardt Schwäbe aus Begeisterung für die „Bösendorfer“ damals den Vertrieb für Deutschland übernommen, weil er ideale Verstärker mit idealen Lautsprechern kombinieren wollte und er ist zusammen mit Hans Deutsch bei Vorführungen der Lautsprecher (und seiner Verstärker) aufgetreten. Das nur zur Erklärung, weil durch die Formulierung “… Er gibt auf seiner Website an, er sei großer Fan meiner LS und hätte sie noch getunt, …” der Eindruck entstehen kann, Burkhardt Schwäbe sei irgendjemand, der seine Lautsprecher verhunzen wolle.

    Zurück zur eigentlichen Aussage:
    Der Begriff „Horntweeter“ von Hans Deutsch ist irreführend. Es handelt sich tatsächlich um einen Vorsatz zur Schallführung vor dem Originaltreiber. Im Gegensatz zum Horntweeter gibt es keine Druckkammer und der Öffnungswinkel ist deutlich größer. Das führt zu einer wesentlich geringeren Schalldruckerhöhung, die hauptsächlich im unteren Frequenzbereich der Höhen wirkt und mit zunehmender Tonhöhe abnimmt.

    Es ist die Frage, ob Hans Deutsch die modifizierten Lautsprecher je selber gehört hat oder nur einem eingefahrenen Denkschema folgt (´not invented here`- Syndrom?) , denn ich kann seine Beschreibung der Klangänderung überhaupt nicht nachvollziehen. Ich habe ganz und gar die gegenteilige Erfahrung gemacht.

    Mit den Hochtonvorsätzen wurde die räumliche Abbildung und Durchhörbarkeit bei unverändertem Klangcharakter deutlich besser. Das war für mich der entscheidende Grund für die Änderung, denn ich bin zu einer unsymmetrischen Übereck-Aufstellung mit akustisch unterschiedlichen Seitenwänden (einerseits Fensterfront, andererseits Wand mit Bildern und Couch) gezwungen.

    Versuch einer Erklärung für die Verbesserung:

    Normale Kalottenhochtöner zeigen im unteren Frequenzbereich ein Rundstrahlverhalten, dass erst bei zunehmender Tonhöhe stärker gebündelt wird und daraus resultiert eine ungleiche Abstrahlung der hohen Töne.

    Hochtonvorsätze bündeln nun den Schall zusätzlich im unteren Bereich des Hochtöners, der besonders wichtig für die Räumlichkeit und Tonalität ist. Dadurch ergibt sich eine gleichmäßigere Abstrahlung des gesamten Hochtonbereichs.

    Daraus resultiert dann eine Verbesserung im Frequenzgang, wenn eine akustisch perfekte Aufstellung (wie im schalltoten Raum) nicht möglich ist, weil durch die stärkere Bündelung (mehr Direktschall, weniger Boden/Decken- und Seitenschall) der Raumeinfluß verringert wird.
    Unter Laborbedingungen bewegen sich gute Lautsprecher bezüglich des Frequenzganges in einem Bereich von +/- 2dB, der sich aber unter Wohnbedingungen durch den indirekten Schall drastisch auf bis zu +/- 15dB verschlechtern kann.
    Da die Raumakustik aber neben der Aufnahmequalität der ausschlaggebende Faktor für einen guten Klang ist, bewirkt hier jede Zunahme an Direktschall gerade bei Lautsprechern, die stark mit dem Raum wechselwirken, einen Klanggewinn, den man mit anderen (oft wesentlich teureren Maßnahmen (Stichwörter: Kabel, “Klangverbesserer” etc.) niemals erreichen kann.

    Zusätzlich ist der untere Hochtonbereich wegen der Rundstrahlung auch noch besonders anfällig für Kantenreflexionen, welche wieder zu Zonen unterschiedlichen Schalldrucks (Überhöhungen und Auslöschungen) führen.
    Durch die stärkere Bündelung ergibt sich auch hier eine gleichmäßigere Schallverteilung und damit eine weitere Glättung des Frequenzgangs, was auch schon andere erkannt und auf die Bösendorfer angewendet haben (Neopren-Ringe: Audio Ideas Guide Imagers II , siehe http://dagogo.com/bosendorfer-vc-7-floorstanding-speaker-review).

    Inzwischen sind schon viele Hersteller von Lautsprechern dazu übergegangen, die Rundstrahlung der Kalottenhochtöner durch Horn-Schallführungen zu ‘disziplinieren’, um die Nachteile der bereits auf der Schallwand beginnenden Diffusion durch Reflektionen in den Griff zu bekommen.

    Um das Gesagte noch einmal direkt mit dem Urteil von Hans Deutsch zu vergleichen:

    “… wenn ich einen Horntweeter gewollt hätte, hätte ich es getan.”

    Das kann ich nachvollziehen. Unter seinen Testbedingungen hat er sicher Recht. Da wären Hornvorsätze überflüssig bzw. klangverändernd. Aber in der rauhen Wirklichkeit der Wohnbedingungen bewirken sie ja gerade eine Annäherung an sein ideales Klangbild, weil sie die enormen Störungen durch den indirekten Schall verringern.

    Auch bei größeren Hörabständen (als denen im Testlabor) können sie hilfreich sein, weil sie die stärkere Abnahme der hohen Frequenzen mit der Entfernung durch die Bündelung ausgleichen und gerade deshalb die Balance seiner Abstimmung aufrechterhalten.

    Die zweite Äußerung:

    “(ein Horntweeter) … engt die natürliche Räumlichkeit ein und ist klanglich etwas vordergründig scharf.”

    halte ich, so generell formuliert, aus den angeführten Gründen für falsch.
    Zum ersten habe ich jetzt bei der räumlichen Darstellung eine vorher nicht gekannte Präzision erreicht. Bei günstig aufgenommenem Klavier kann ich benachbarte halbe oder ganze Töne räumlich voneinander unterscheiden.
    Und zum zweiten kann ich entgegen meiner eigenen Befürchtung keine Hochtonanhebung feststellen.
    Ich habe eine insgesamt deutlich verbesserte Wiedergabe erreicht, auf die ich nun nicht mehr verzichten kann.

    Wem das Ergebnis aber nicht gefallen sollte, der kann die Hochtonvorsätze jederzeit zerstörungsfrei wieder abnehmen (lassen).

    Auf jeden Fall sollte man diese preiswerte Möglichkeit der Klangverbesserung in Betracht ziehen, bevor man Geld für das Feintuning (Kabel etc.) investiert.

    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude mit diesen wunderbaren Lautsprechern.

    Beste Grüße
    Peter Lehmann

  • Wolfgang Jäger
    12. Mai 2013 20:51

    Hallo Herr Armbruster,

    ich betreibe zwei Brodmann VC7 an einer Electrocompaniet Vor- und Endstufe. Das klingt im Bass mit “Schmackes” und trotzdem schön trocken. Es ist auch alles sehr räumlich und offen, dazu klingt es wirklich wunderbar farbig und geschmeidig.
    Allerdings vermisse ich im Vergleich zu meiner Dynaudio Confidence C1 II, die ich verkauft habe, Brillianz in den Höhen. Das macht sich bemerkbar bei Becken, Blasinstrumenten usw. Trotz diverser Versuche über Lautsprecherkabel etc. klingen die Brodmanns für mich tendenziell einen Tick zu dunkel und in den Höhen meist etwas zurück genommen. Überlege daher schon, meine Brodmanns zu verkaufen. Vielleicht haben Sie ja noch eine Idee?
    Vielen Dank!
    Wolfgang Jäger

  • Rudolf G. Gödel
    18. Mai 2013 20:03

    Grüß Gott Hr. Armbruster !

    Habe alle Beiträge in Ihrem Forum über die Brodmann VC Serie sehr genau gelesen.

    Meine Anlage und deren Umfeld:
    Linn: axis, kudos, mimik, kairn, klout
    Aufstellung der Geräte: Alurack mit Schieferplatten, alle Geräte auf Racing-Cones und beschwert mit Schieferplatten
    Kabel: Interconnect-Kabel: niederkapazitiv (ca. 43pF/m)
    Lautsprecher-Kabel: Bösendorfer
    Lautsprecher: Bösendorfer VC1 (seit 2010) auf Schieferplatten
    Beschallvolumen meines Wohn-Hörraums: 80 m³
    Boden: Parkett
    Akustikpaket: Vicoustic-Teile

    Nun zu meinen Erfahrungen mit der VC1:
    Die LS bringen alle Änderungen in der Anlage als auch die Qualität des gehörten Musikmaterials zu Gehör (erst nach obigen „Anlagentuning“).
    Am Anfang war ich auch über den zurückhaltenden Hochtonbereich erstaunt. Je länger aber ich hörte desto richtiger empfand ich die Wiedergabe.
    Aber so einfach aufstellen und hören geht einfach nicht. Die LS sind aufstellungskritisch – bedingt durch die Konstruktion und deren Ankopplung an das Raumvolumen. Die Grundposition der Ls liegt bei mir im Schnittpunkt von einem Viertel der Raumlänge als auch der Raumbreite. Die Einwinkelung der LS war bei mir Milimeterarbeit. Je flacher der Winkel umso höher die Auflösung (etwa 5 Grad zur Basislinie). Weiters resoniert der Parkettboden – deswegen die Schieferplatten – LS hart angekoppelt.
    Kabel: Hatte probeweise einmal Flachbandkabel (unbedingt; Kabel mit runden Querschnitt bringen weniger) angeschlossen – Klangeindruck: schlankerer Bass und besserer Hochtonauflösung – werde höchstwahrscheinlich auf diese Lösung umsteigen.
    Ausprobieren: Kabel bei resonierenden Boden entkoppeln (man hört tatsächlich am LS wenn man ans Kabel klopft).
    Zusammenfassung:
    Die LS machen wunderbar Musik. Mit welchen LS sonst kann man außerhalb des Sweet Spot so genüsslich Musik hören und trotzdem das ganze Klangpanorama vor sich haben (Konzertsaal).
    Und wenn das Umfeld passt wird es immer besser.

    Mit besten Grüßen aus Wien
    Rudolf G. Gödel

  • Frank Armbruster
    24. Mai 2013 17:51

    Hallo Herr Gödel,

    Herr Deutsch hat mir, auch wegen Ihres Kommentars, gepostet und einige Hinweise über die Platzierung seiner Lautsprecher gegeben, die ich an dieser Stelle wiedergeben möchte. Vielleicht können Sie davon profitieren.

    “Die drei Basisschritte zur korrekten Aufstellung liegen als Anleitung jedem unserer Lautsprecher bei und sind auch auf meiner Website einsehbar [unter ‚Das Akustisch Aktive Prinzip’, 7.1 – 7.3 und 8.1 – 8.3] (1.Schritt LS Position zwischen Raumecke und Hörer; 2.Schritt Position des Hörers im Raum; 3.Schritt toe in / toe out (Eindrehwinkel für phasenfehlerfreie Übertragung)).
    Da aber die meisten Räume nicht frei von störenden Raumresonanzen sind, reagieren auch hier sensiblere LS eben sensibler. Und schnell kann ein im oberen Bass oder/und Fundament überfülliges Klangbild entstehen. Daraus entstehen dann, ab und an, leider Aussagen, wie “zu verhaltene Höhen oder “nur für Klassik Spitze”! In Wirklichkeit stimmt nur die Klangbalance nicht!! Brodmann bietet ganz wirksame Tools zur Optimierung an. In der Reihenfolge, die Spikes, Black Diamond Coils (bitte nur diese verwenden), leichtes Unterlegen des Kabels vom Boden (ohne ganz den Kontakt zu diesen zu verlieren) oder, in Perfektion, das auf Raumresonanzen anpassbares Shielding-System. ”

    Frank Armbruster

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