21
Mai

Über Leichtmetallfelgen

Leichtmetallfelgen

Von wegen Autozubehör: für den statusbewussten Fahrer ist die Leichtmetallfelge fast so wichtig wie das Auto selber.

DEZENT_V_dark_RGB_LODass der Frühling eingezogen ist ins Land, merkt man nicht nur daran, dass allerorten die Bäume grün und die Beete bunt geworden sind. Auch aus den Radkästen der Automobile blinkt und glitzert es wieder in den schillerndsten Chromtönen: es ist Alufelgenzeit! Vorbei sind die tristen Monate grobstolliger, mit billigen Radzierblenden aus Plastik kaschierter Winterpneus, deren einziger, profaner Sinn in Nützlichkeit besteht: Hauptsache, der Wagen kommt nicht ins Rutschen bei Eis und Schnee. Für den symbolbewussten Automobilisten dagegen ist das Rad weit mehr als nur ein Träger für den Reifengummi: hier kann er seine Individualität demonstrieren. Äußerlich gleicht jedes Fahrzeug mehr oder weniger dem anderen – ein Golf ist ein Golf, ein Porsche ein Porsche. Das ist der Preis für die industrielle Massenproduktion. Und wenn die individuelle Ausstattung des Innenraums nach außen schwer vermittelbar bleibt, so kann der Autobesitzer – für jeden sichtbar – mit der Wahl des richtigen Zierrads sein Gefährt aus der Masse herausheben und gleichzeitig seinem Geschmack auf distinkte Weise Ausdruck verleihen. Dafür erfinden die Felgenhersteller von Artec bis Zender das Rad ständig neu: unerschöpflich erscheinen die Variationsmöglichkeiten der Kreisform, was Speichenanzahl, Material und ornamentale Ausgestaltung anbelangt. Und wer unter den Tausenden von Modellen nichts Passendes findet, kann sich von spezialisierten Herstellern Felgen nach seinen individuellen Vorstellungen fräsen lassen. Spätestens dann wird mit dem Fahrer auch dessen Fahrzeug zu einem Unikat.  (StZ)

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